Rodeln: Wendl und Arlt holen siebten Gesamtweltcup-Triumph vorzeitig in St. Moritz
Wendl/Arlt gewinnen siebten Gesamtweltcup im Rodeln

Deutsche Rodel-Legenden triumphieren erneut im Gesamtweltcup

Die deutschen Rekordrodler Tobias Wendl und Tobias Arlt haben kurz nach ihren letzten Olympischen Winterspielen einen weiteren großen Erfolg gefeiert. Die Doppelsitzer aus Bayern sicherten sich beim Rennen in St. Moritz am Samstag bereits vorzeitig den Gesamtweltcup-Sieg – ihren siebten Triumph in dieser Wertung seit der Saison 2010/2011.

Dritter Platz in St. Moritz genügt für Kristallkugel

Im Einzelrennen auf der Natureisbahn in der Schweiz erreichten Wendl und Arlt den dritten Platz. Die Olympiazweiten Thomas Steu und Wolfgang Kindl aus Österreich siegten vor dem italienischen Duo Ivan Nagler und Fabian Malleier. Für den Gesamtweltcup-Erfolg der Deutschen reichte dieses Ergebnis jedoch vollkommen aus, da ihre ärgsten Verfolger aus Österreich, Juri Gatt und Riccardo Schöpf, durch einen Fehler im zweiten Lauf nur auf Rang vier kamen und damit den Sieg wegwarfen.

Das deutsche Duo Toni Eggert und Florian Müller landete auf Platz fünf. Der Saisonabschluss findet am kommenden Wochenende im sächsischen Altenberg statt.

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Österreichische Doppelsitzerinnen bei Frauen bereits gekrönt

Auch bei den Frauen ist der Kampf um den Gesamtweltcup bereits entschieden. Die Österreicherinnen Selina Egle und Lara Kipp krönten sich zum zweiten Mal in Folge zur Gesamtsiegerinnen, obwohl sie in St. Moritz nur Platz fünf belegten. Den Sieg im Rennen holten die italienischen Olympiasiegerinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer.

Ein junges deutsches Duo machte erneut auf sich aufmerksam: Elisa-Marie Storch und Pauline Patz, die noch nicht bei Olympia dabei waren, erreichten als Zweite ihr bereits zweites Weltcup-Podest in Folge.

Olympische Karrierehöhepunkte und Zukunftsperspektiven

Für Wendl und Arlt war der Tag in St. Moritz ein weiterer Meilenstein in ihrer langen und erfolgreichen Karriere. Bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo hatten sie zuletzt mit der Teamstaffel ihr insgesamt siebtes Gold gewonnen und damit Rodlerin Natalie Geisenberger als erfolgreichste deutsche Olympiateilnehmerin abgelöst. Hinzu kam Bronze im Doppelsitzer, und bei der Schlussfeier trugen sie die deutsche Fahne.

Es war für Wendl und Arlt zwar der letzte Auftritt auf der Olympia-Bühne, allerdings nicht das Ende ihrer Karriere. Die beiden planen, ihre aktive Laufbahn auf der Heimbahn am Königssee abzuschließen, die sich derzeit jedoch noch im Wiederaufbau befindet.

Die Dominanz der deutschen Rodler im Doppelsitzer setzt sich damit fort, und die Fans dürfen sich auf den Saisonabschluss in Altenberg freuen, wo noch einmal spannende Rennen auf dem Programm stehen.

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