Softbank-Gründer Son lehnt Musks Pläne für Rechenzentren im All ab
Softbank-Chef gegen Rechenzentren im All

Softbank-Gründer Masayoshi Son hat sich skeptisch gegenüber dem Bau von Rechenzentren im Weltraum geäußert – einem Konzept, das SpaceX-Chef Elon Musk vorantreibt. Das Rennen um künstliche Intelligenz werde auf der Erde entschieden, zeigte sich Son überzeugt.

Stromkosten nur ein kleiner Teil der Betriebskosten

Der wichtigste Vorteil orbitaler Rechenzentren bestünde in niedrigeren Stromkosten. Doch diese machten nur einen kleinen Teil der Betriebskosten aus, gemessen an den Ausgaben für Hardware wie Chips, erklärte Son auf der Hauptversammlung von Softbanks Mobilfunksparte am Dienstag. Die Einsparungen beim Strom stünden zudem höheren Kosten für Transport, Wartung und Kommunikationsverzögerungen gegenüber.

„Wer zuerst zuschlägt, gewinnt“

„Im KI-Wettstreit werden die nächsten Jahre weit wichtiger sein als das, was in einem Jahrzehnt geschehen mag“, sagte Son, nachdem ein Aktionär gefragt hatte, ob Softbank ähnliche Pläne wie SpaceX verfolge. Musk bezeichnete er als „bemerkenswerten Impulsgeber“, kündigte jedoch an, dass Softbank auf den Aufbau „gewaltiger“ Rechenzentrumskapazitäten auf der Erde setzen werde. „Wer zuerst zuschlägt, gewinnt“, so Son.

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Milliardenschwere Investitionen in irdische Infrastruktur

Der japanische Technologieinvestor hat bereits rund 65 Milliarden Dollar in OpenAI investiert und weitere Hunderte von Milliarden für den Ausbau von Rechenzentren und zugehöriger Infrastruktur weltweit zugesagt. Angesichts des wachsenden Bedarfs an Rechenleistung haben sowohl SpaceX als auch Blue Origin von Jeff Bezos Pläne angekündigt, orbitale Rechenzentren zu errichten, um den Energie- und Platzbeschränkungen auf der Erde zu begegnen.

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