3 einfache Tricks: So läuft Ihr Notebook länger
3 Tricks: So läuft Ihr Notebook länger

Ein Notebook ist ein mobiles Büro – zumindest theoretisch. In der Praxis sieht es oft anders aus: Einmal den Akkustand nicht gecheckt, und schon ist man im Café, im Park oder im Zug auf der Suche nach einer Steckdose. Dabei lässt sich der Stromverbrauch mit drei einfachen Kniffen in den Windows-Einstellungen deutlich reduzieren.

Energiesparmodus blitzschnell ändern

Der Energiemodus ist der effektivste Hebel, um Windows anzuweisen, Prozessor- und Grafikchip-Ressourcen im Akkubetrieb sparsamer einzusetzen. Er sorgt für einen effizienten Dauerlauf, während der alternative „Energiesparmodus“ als Rettungsanker dient, wenn der Akku zur Neige geht. Der Leistungsunterschied zwischen diesen Modi ist bei Office-Aufgaben kaum spürbar, schont aber die Reserven massiv. Wer nicht tief in die Systemeinstellungen eintauchen möchte, nutzt den direkten Weg über die Taskleiste: Klicken Sie unten rechts auf das Akkusymbol (neben der Uhrzeit). In den Schnelleinstellungen klicken Sie auf die Schaltfläche „Energiesparmodus“ (eventuell vorher auf den Pfeil rechts klicken), um sofort radikal zu sparen. Für die dauerhafte Einstellung klicken Sie an gleicher Stelle auf den Akku-Prozentwert und wählen in den Einstellungen unter „Energiestatus“ den Modus „Beste Energieeffizienz“ aus.

Cloud-Dienste beschränken

Dienste wie OneDrive, Google Drive oder Dropbox sind praktisch, aber regelrechte Akku-Killer. Sie synchronisieren ständig Daten und Informationen im Hintergrund, halten die Internetverbindung aktiv und belasten bei jedem Datentransfer die CPU. Wenn Sie viel mobil arbeiten und Energie sparen wollen, sollten Sie die automatische Synchronisierung pausieren. Klicken Sie dazu unten rechts in der Taskleiste auf das jeweilige Cloud-Symbol (etwa die kleine Wolke für OneDrive). Bei OneDrive klicken Sie auf „Synchronisierung anhalten“ und wählen dann beispielsweise „2 Stunden“ oder „8 Stunden“ aus. So verlängern Sie die Betriebsdauer Ihres Notebooks spürbar.

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Bildschirm optimal einstellen

Ein leuchtendes Display ohne Nutzung ist reine Verschwendung. Wer Akku-Probleme hat, sollte die Timer für das Ausschalten sehr kurz wählen, damit das Gerät sofort in den Sparzustand geht, wenn Sie kurz abgelenkt sind. Öffnen Sie die Windows-Systemeinstellungen und klicken Sie auf „System“ und „Strom & Akku“. Klicken Sie auf „Timeouts für Bildschirm...“, um die Optionen aufzuklappen. Passen Sie die Zeiten für den Akkubetrieb an: Stellen Sie das Ausschalten des Bildschirms auf 2 Minuten und den Wechsel in den Ruhezustand auf maximal 3 Minuten ein. Auch eine moderate Reduzierung der Helligkeit verlängert die Laufzeit deutlich: Öffnen Sie mit der Tastenkombination „Windows-Taste“ und „A“ die Schnelleinstellungen und ziehen Sie den Helligkeitsregler herunter. In Innenräumen reichen meist 50–60 Prozent völlig aus. Besitzt Ihr Notebook einen Umgebungslichtsensor, aktivieren Sie in den Einstellungen unter „System“ und „Bildschirm“ zusätzlich den Schalter „Helligkeit automatisch anpassen“. Windows dimmt das Display dann je nach Umgebungslicht.

Mit diesen drei Tricks sorgen Sie dafür, dass Ihnen beim mobilen Arbeiten oder Surfen im Zug in Zukunft nicht mehr so schnell der Strom ausgeht.

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