USA planen freiwillige KI-Standards mit OpenAI und Anthropic
USA planen freiwillige KI-Standards mit OpenAI und Anthropic

Die US-Regierung will einem Medienbericht zufolge die Veröffentlichung neuer Modelle für Künstliche Intelligenz (KI) durch freiwillige Standards regulieren. Die Regierung in Washington befinde sich dazu in fortgeschrittenen Gesprächen mit führenden KI-Unternehmen, eine Ankündigung sei bereits in der kommenden Woche möglich, berichtete die „Financial Times“ am Mittwoch unter Berufung auf Insider.

Standards für Zugang und Zeitpläne

Die Standards sollen demnach Richtwerte für fortschrittliche Modelle und Zeitpläne für deren Einführung festlegen. Zudem solle geklärt werden, wer in den USA und im Ausland Zugriff auf sie erhalte. Eine Stellungnahme des Weißen Hauses sowie der KI-Unternehmen OpenAI und Anthropic lag zunächst nicht vor.

Hintergrund: Sicherheitsbedenken und geopolitische Spannungen

Hintergrund sind Sorgen in Washington, dass fortschrittliche KI von Geheimdiensten in China, Russland oder anderen als kritisch eingestuften Staaten missbraucht werden könnte. US-Präsident Donald Trump hatte die zuständigen Behörden bereits im Juni per Dekret angewiesen, Standards für die Erprobung neuer KI-Modelle vor deren Freigabe zu erarbeiten.

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Exportkontrollen und Verzögerungen

Zuletzt hob das US-Handelsministerium Exportkontrollen für die fortschrittlichsten Modelle von Anthropic auf, nachdem es deren Aussetzung erst drei Wochen zuvor angeordnet hatte. OpenAI wiederum verschob auf Bitten der Regierung die öffentliche Einführung seines neuen Modells GPT-5.6.

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