Neue Funktion: WhatsApp-Kontakt per Username
WhatsApp kündigt ein bedeutendes Update für den Datenschutz an: Ab 2026 können Nutzer statt ihrer Handynummer einen frei wählbaren Usernamen verwenden, um kontaktiert zu werden. Die persönliche Telefonnummer bleibt beim Erstkontakt verborgen, was die Privatsphäre erheblich verbessert. Allerdings ist die Nummer weiterhin für die Anmeldung am Dienst erforderlich.
So funktioniert der neue Username-Dienst
Der Username dient als Pseudonym, über das andere Nutzer eine Chat-Anfrage senden können. Die Telefonnummer wird dabei nicht angezeigt. WhatsApp betont, dass es kein öffentliches Verzeichnis oder automatische Vorschläge für Usernamen geben wird. Zusätzlich können Nutzer einen sogenannten Username-Key festlegen, der als zusätzliche Hürde für unerwünschte Nachrichten dient. Nur wer diesen Schlüssel kennt, kann den ersten Kontakt herstellen.
Regeln für die Usernamen-Wahl
Die meisten Nutzer haben freie Wahl bei der Namensgebung. Eine wichtige Einschränkung: Namen von Prominenten sind gesperrt, um Missbrauch zu verhindern. Beispielsweise kann niemand den Usernamen „MarkZuckerberg“ verwenden, selbst wenn er so heißt. Unternehmen, Creator und Organisationen hingegen dürfen ihre bestehenden Namen von Instagram oder Facebook übernehmen, sofern ihr WhatsApp-Konto mit dem Meta-Konto verknüpft ist.
Einführung in Wellen geplant
Meta will die Usernamen im Laufe des Jahres 2026 schrittweise freischalten. Die Einführung erfolgt unabhängig von der Region, aber in Wellen, sodass einige Nutzer früher Zugriff haben als andere. Ab Ende Juni 2026 können Nutzer ihre gewünschten Usernamen reservieren. Die Aktivierung erfolgt dann zu einem späteren Zeitpunkt. WhatsApp verspricht, dass die neue Funktion den Datenschutz verbessert, ohne den Anmeldeprozess zu verändern.



