Millioneninvestition: Salzlandkreis baut Europaradweg R1 am Concordia See aus
Millionen für Radweg: R1-Ausbau am Concordia See

Der Salzlandkreis will im Seeland mit Geld aus dem Sondervermögen eine Million Euro in den weiteren Ausbau des Europaradweges R1 investieren. Die überraschende Ankündigung wurde am Fahrradrast- und Informationsstützpunkt (Frisp) bei Schadeleben gemacht, wo Landrat Markus Bauer, seine Mitarbeiterin Evelin Wolter, Bürgermeister Robert Käsebier, Landtagsabgeordneter Detlef Gürth und Seeland-Geschäftsführer René Walliser die frohe Botschaft verkündeten.

Hintergrund der Investition

Der heftige Landregen am Concordia See wurde für einen Moment unterbrochen, und die Sonne strahlte auf den Frisp – ein passendes Zeichen für die positive Nachricht. Die Investition von einer Million Euro stammt aus dem Sondervermögen des Kreises und soll den Europaradweg R1, einen der bedeutendsten Fernradwege Europas, im Seeland weiter ausbauen. Zwei Varianten könnten von der Maßnahme profitieren: Zum einen der direkte Streckenabschnitt entlang des Concordia Sees, der bereits bei Radtouristen beliebt ist, und zum anderen eine alternative Route, die eine bessere Anbindung an umliegende Gemeinden ermöglicht.

Details zum Ausbau

Der Ausbau umfasst die Verbreiterung und Asphaltierung von Wegabschnitten, die Installation von Rastplätzen und die Verbesserung der Beschilderung. Ziel ist es, den Radweg noch attraktiver für Touristen und Einheimische zu machen. Der Salzlandkreis erhofft sich dadurch eine Steigerung des Radtourismus in der Region, die bereits durch den Concordia See und die umliegende Naturlandschaft bekannt ist.

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Landrat Markus Bauer betonte die Bedeutung der Investition: „Der Europaradweg R1 ist ein Aushängeschild für den Radtourismus in Sachsen-Anhalt. Mit dieser Million investieren wir in die Zukunftsfähigkeit unserer Region und schaffen Anreize für nachhaltige Mobilität.“ Bürgermeister Robert Käsebier ergänzte: „Der Ausbau kommt nicht nur Touristen zugute, sondern auch den Einwohnern, die den Weg für Alltagsfahrten nutzen können.“

Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen und in mehreren Bauabschnitten umgesetzt werden. Der Salzlandkreis arbeitet dabei eng mit der Gemeinde Seeland und dem Landesbetrieb für Straßenbau zusammen. Der Europaradweg R1 führt von Frankreich bis nach Polen und durchquert Sachsen-Anhalt auf einer Länge von rund 250 Kilometern.

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