DRK zieht alle Altkleidercontainer in Ostvorpommern-Greifswald sofort ab
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat am Montag eine wichtige Entscheidung für die Region Ostvorpommern-Greifswald bekannt gegeben: Sämtliche Altkleidercontainer werden in den kommenden Tagen abgezogen. Dieser Schritt erfolgt mit sofortiger Wirkung und betrifft alle Standorte in der Region.
Dienstleister kann Aufgabe nicht mehr übernehmen
Laut Patrick Leithold, dem Abteilungsleiter Finanzen im DRK-Kreisverband, ist der Grund für diese Maßnahme der Ausfall eines Dienstleisters. Dieser war bisher für das Einsammeln der Kleidung zuständig, kann diese Aufgabe jedoch nicht mehr für das DRK übernehmen. „Das bedauern wir sehr. Wir haben mit unseren Kleidercontainern über viele Jahre einen wertvollen Beitrag für den Umwelt- und Ressourcenschutz geleistet. Unsere Container waren für die Bevölkerung eine wichtige Anlaufstelle, um nicht mehr benötigte Kleidung schnell und einfach abzugeben“, erklärt Leithold.
Kleiderspenden weiterhin in Kleiderkammern möglich
Für Bürgerinnen und Bürger, die ihre Altkleider weiterhin spenden möchten, bleiben die Kleiderkammern des DRK in Anklam, Greifswald und Wolgast geöffnet. Dort können Kleiderspenden zu den jeweiligen Öffnungszeiten abgegeben werden. Die Kleidung wird anschließend von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sortiert und gewaschen, bevor sie weiterverwendet wird.
Öffnungszeiten der DRK-Kleiderkammern im Detail
Anklam (Ravelinstraße 17):
- Montag: geschlossen
- Dienstag: 08.00 – 13.00 Uhr
- Mittwoch: 08.00 – 13.00 Uhr
- Donnerstag: 08.00 – 12.00 Uhr
- Freitag: geschlossen
Greifswald (Spiegelsdorfer Wende, Haus 5):
- Montag: geschlossen
- Dienstag: 09.00 – 12.00 Uhr
- Mittwoch: geschlossen
- Donnerstag: 09.00 – 12.00 Uhr
- Freitag: geschlossen
Wolgast (Ostrowskistraße 15):
- Montag: 09.00 – 11.00 Uhr
- Dienstag: 09.00 – 11.00 Uhr
- Mittwoch: geschlossen
- Donnerstag: geschlossen
- Freitag: geschlossen
Das DRK betont, dass diese Umstellung notwendig ist, um die Spendenlogistik trotz der Herausforderungen weiterhin aufrechtzuerhalten. Die Organisation dankt der Bevölkerung für ihr langjähriges Vertrauen und die zahlreichen Kleiderspenden, die über die Container gesammelt wurden.



