Der Ortsbürgermeister von Winningen, Axel Pich, zeigt sich erleichtert. Zwei Jahre nach einem Großbrand auf dem Gelände eines ehemaligen Autohandels in der Klosterstraße wurden endlich die letzten Autowracks abtransportiert. Das Feuer war im Jahr 2023 ausgebrochen und hatte auch ein benachbartes Grundstück in Mitleidenschaft gezogen. Die dort zurückgebliebenen Fahrzeugwracks sorgten lange Zeit für Unmut in der Bevölkerung.
Bodenuntersuchung bringt Klarheit
Der Salzlandkreis hatte nicht nur die Beseitigung der Wracks veranlasst, sondern auch das Erdreich auf mögliche Schadstoffe untersuchen lassen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung liegen nun vor und überraschen positiv: Die Belastung des Bodens ist geringer als befürchtet. „Wir hatten mit schlimmeren Werten gerechnet“, erklärte ein Sprecher des Umweltamtes. Die gemessenen Kontaminationen liegen unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte, sodass keine akute Gefahr für Mensch und Umwelt besteht.
Hintergrund des Brandes
Der Brand im Jahr 2023 hatte in der Autowerkstatt erheblichen Sachschaden verursacht. Nach der Geschäftsaufgabe des Betriebs blieben zahlreiche Fahrzeugwracks auf dem Gelände zurück, die von den Anwohnern als störend empfunden wurden. Der Salzlandkreis griff schließlich ein und ordnete die Räumung an. Neben der Entsorgung der Wracks wurde auch eine Bodenprobe entnommen, um mögliche Altlasten auszuschließen.
Die nun vorliegenden Ergebnisse geben Entwarnung. Dennoch betont die Gemeinde, dass die regelmäßige Überwachung solcher Altstandorte wichtig sei, um Umweltschäden frühzeitig zu erkennen. Der Ortsbürgermeister kündigte an, dass man aus dem Vorfall Lehren ziehen und künftig schneller auf ähnliche Situationen reagieren wolle.



