Wer in Zeitz unterwegs ist, sollte den Blick fest auf den Gehweg richten. Denn immer wieder lauern Hundehaufen, die den Spaziergang zum Slalomlauf machen. Doch die Hinterlassenschaften sind nicht nur unschön – sie sind ein echtes Umweltproblem. Reporterin Margit Herrmann sprach mit Pauline Fiedel vom Hundetrainingsplatz in Kayna über die Folgen.
Warum ist Hundekot ein Problem?
Pauline Fiedel betont: „Nicht nur für nachfolgende Spaziergänger sind solche Tretminen ein Ärgernis. Hundekot kann Krankheiten übertragen, Grünflächen verunreinigen und das Stadtbild ungepflegt wirken lassen. Besonders gefährlich ist er jedoch für Insekten.“
Die unsichtbare Gefahr für Insekten
Hundekot enthält oft Rückstände von Parasitenmitteln wie Zecken- oder Flohmitteln. Diese Substanzen sind für Dungkäfer, Fliegen und deren Larven hochgiftig. „Da Insekten eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel sind, hat der Rückgang dieser Population weitreichende negative Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem“, erklärt Fiedel.
Was können Hundehalter tun?
Die Lösung ist einfach: Hundekot sollte immer eingesammelt und im Restmüll entsorgt werden. „Nur so schützen wir die nützlichen Insekten und halten unsere Stadt sauber“, appelliert Fiedel. Sie selbst ist mit gutem Beispiel voran: Mit ihren drei Hunden achtet sie stets darauf, die Hinterlassenschaften zu beseitigen.
Die Stadt Zeitz appelliert an alle Hundehalter, Rücksicht zu nehmen und die Hinterlassenschaften ihrer Tiere zu entfernen. Denn ein sauberes Stadtbild und eine intakte Umwelt kommen allen zugute.



