Mitten im Wald bei Schleesen arbeiten sechs Auszubildende gemeinsam an einem besonderen Projekt. Die Azubis Mia Thieme, Oscar Mandel, Elisa Hennig und Matti Allich vom Forstamt Dessau sowie Ludwig Frömmichen und Karl Packheiser vom Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) lernen hier die traditionelle Herstellung von Faschinen.
Was sind Faschinen?
Faschinen sind gebündelte Reisig- oder Holzstämme, die zur Uferbefestigung und zum Hochwasserschutz eingesetzt werden. Sie werden aus jungen Bäumen gefertigt, die die Azubis zuvor im Wald schneiden. Aus den Stämmen werden Pfähle hergestellt, die als Grundgerüst dienen.
Gemeinsames Lernen in der Natur
Das Projekt fördert nicht nur praktische Fähigkeiten, sondern auch die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Ausbildungsbereichen. Die Azubis arbeiten Hand in Hand, um die Faschinen fachgerecht zu binden. Der Tag beginnt frisch, doch die Sonne wärmt schnell, sodass ideale Arbeitsbedingungen herrschen.
Die fertigen Faschinen werden später an Gewässern eingesetzt, um Erosion zu verhindern und die Ufer zu stabilisieren. Dieses traditionelle Handwerk ist ein wichtiger Bestandteil des modernen Hochwasserschutzes.



