Meteorologischer Frühlingsanfang: Hallo Frühling, endlich bist du da!
Die Temperaturen in Deutschland sind bereits auf bis zu 20 Grad gestiegen, und passend dazu beginnt heute, am 1. März, der meteorologische Frühling. Endlich stimmt die Jahreszeit mit dem Wetter überein! Doch wussten Sie, dass es sogar zwei Daten für den Frühlingsanfang gibt? Während der meteorologische heute startet, steht der astronomische Frühlingsanfang noch bevor.
Der meteorologische Frühlingsanfang am 1. März
Meteorologen läuten den Frühling immer am 1. März ein. Dieses Datum ist jedes Jahr gleich und dient vor allem praktischen Zwecken. Für Wetterstatistiken und Klimavergleiche ist es einfacher, Jahreszeiten in ganze Monate einzuteilen. So können Daten konsistent erfasst und analysiert werden, was langfristige Trends im Klima besser sichtbar macht.
Der astronomische Frühlingsanfang variiert
Im Gegensatz zum meteorologischen richtet sich der astronomische Frühlingsanfang nach der Position der Erde zur Sonne. Er beginnt mit der Tag-und-Nacht-Gleiche, wenn die Sonne genau über dem Äquator steht und Tag sowie Nacht fast gleich lang sind – jeweils etwa zwölf Stunden. Dieses Ereignis findet meist am 20. oder 21. März statt, selten auch am 19. März. Die Variation entsteht, weil ein Jahr nicht exakt 365 Tage dauert, sondern etwas länger. In diesem Jahr fällt der astronomische Frühlingsanfang auf den 20. März um 15:45 Uhr und dauert bis zum 20. Juni, wenn mit der Sommersonnenwende der Sommer beginnt.
Zeitumstellung: Mehr Tageslicht im Frühling
Zum Frühling gehört auch die Umstellung auf die Sommerzeit, die in diesem Jahr am 29. März erfolgt. Dabei wird die Uhr von 2 auf 3 Uhr vorgestellt, um das Tageslicht besser zu nutzen und Energie zu sparen. Abends bleibt es dann länger hell, was viele Menschen als angenehm empfinden. Die Winterzeit beginnt erst wieder am 25. Oktober.
Was der Frühling mit uns macht
Die Tage werden deutlich länger, der Sonnenstand steigt und das Wetter wird allmählich wärmer. Pflanzen beginnen zu wachsen, Tiere werden aktiver und die Natur erwacht zu neuem Leben. Mehr Tageslicht hebt nicht nur die Stimmung, sondern verbessert auch den Biorhythmus. Der Körper bildet vermehrt das Glückshormon Serotonin, während die Produktion des Schlafhormons Melatonin sinkt. Viele Menschen fühlen sich deshalb im Frühling energiegeladener und optimistischer.
Allerdings erleben nicht alle sofort einen Energieschub. Manche klagen über leichte Frühjahrsmüdigkeit, die durch Kreislaufanpassungen und Hormonschwankungen verursacht wird. Dies ist normalerweise vorübergehend und legt sich, sobald sich der Körper an die veränderten Bedingungen gewöhnt hat.
Nutzen Sie die kommenden Monate, um die frische Luft zu genießen, Fahrradtouren zu unternehmen oder einfach draußen zu entspannen. Der Frühling lädt dazu ein, die Natur in vollen Zügen zu erleben und neue Energie zu tanken.



