Frühlingserwachen mit bis zu 21 Grad: Deutschland genießt sonnigen Freitag
Frühlingserwachen: Deutschland genießt sonnigen Freitag

Frühlingshaftes Wetter beschert Deutschland sonnigen Freitag

Deutschland erlebt einen ausgesprochen frühlingshaften Freitag mit Temperaturen, die stellenweise die 21-Grad-Marke erreichen. Trotz klirrend kalter Nächte und des Einflusses von Saharastaub lockt die Sonne viele Menschen ins Freie.

Regionale Unterschiede bei den Temperaturen

Wetterexperte Dr. Karsten Brandt betont die besondere Qualität des aktuellen Wetters: „Das Wetter ist fast noch schöner als im Sommer, weil die Sonne noch nicht so brennt. Man kann sich langsam an die Strahlung gewöhnen.“ Nach klaren, kalten Nächten im Norden folgt ein herrlicher Frühlingstag mit einzelnen Wolken und schwachem Südostwind.

Während der Nordosten Deutschlands mit Temperaturen um 16 bis 18 Grad etwas kühler bleibt, werden im Westen und Südwesten die höchsten Werte erwartet. Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz konnten in der Nacht bereits weitgehend frostfrei bleiben und erwarten am Freitag Höchsttemperaturen bis zu 21 Grad.

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Besondere Wärmeschwerpunkte

Diplom-Meteorologe Dominik Jung identifiziert mehrere Regionen, die die 21-Grad-Marke erreichen könnten:

  • Im Rheinland: Köln, Düsseldorf, Aachen und Duisburg
  • Im Südwesten: Freiburg, Karlsruhe, Baden-Baden, Offenburg, Mannheim und Heidelberg

Im Süden beginnt der Freitag teilweise mit zähem Nebel, etwa in Regensburg, doch auch hier setzt sich später die Sonne durch. Stuttgart kann mit bis zu 20 Grad rechnen, München mit etwa 17 Grad.

Auswirkungen des Saharastaubs

Der Süden und Westen Deutschlands blicken bereits auf einen leicht milchigen Himmel, verursacht durch eine Saharastaub-Wolke. Karsten Brandt spricht von einem der „heftigsten Ausbrüche seit langem“ und empfiehlt frühes Aufstehen für besonders farbenfrohe Sonnenaufgänge.

Dominik Jung erklärt: „Am Samstag verteilt sich der Saharastaub dann weiter nach Osten und Norden.“ Bis zum Beginn der neuen Woche wird der Staub zunehmend aus der Atmosphäre herausgemischt oder durch Niederschläge ausgewaschen.

Alpenregion und Nachtfrost

Selbst in den hohen Alpen bei etwa 3000 Metern klettert das Thermometer knapp über null Grad. Jung prognostiziert: „Bis Mitte nächster Woche werden viele Täler sowie tiefere Voralpenlagen weitgehend schneefrei sein.“

Nachtfrost bleibt jedoch bis mindestens Ende März in bestimmten Regionen möglich:

  1. Im Alpenraum und vielen Mittelgebirgen
  2. Im Nordosten Deutschlands, insbesondere in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern

Der Osten Deutschlands bleibt vorerst die Kältekammer des Landes, wobei Berlin und Dresden sich immerhin auf 18 Grad freuen dürfen.

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