Frühlingswetter mit bis zu 23 Grad lockt ins Freie - doch Kaltfront naht
Frühlingswetter mit 23 Grad - Kaltfront naht

Frühlingshafte Temperaturen locken bei bis zu 23 Grad ins Freie

Bereits vor dem meteorologischen Frühlingsbeginn am 1. März zeigt sich das Wetter in Deutschland von seiner frühlingshaftesten Seite. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach erwartet in den kommenden Tagen sehr milde Temperaturen und viel Sonnenschein, die zum Verweilen im Freien einladen. Nach den eisigen und schneereichen Wochen macht sich nun zunehmend Hochdruckeinfluss bemerkbar, der für überwiegend trockenes und von Tag zu Tag schöneres Wetter sorgt.

Temperaturen steigen auf bis zu 23 Grad an

Am Donnerstag werden verbreitet 15 bis 21 Grad erwartet, lediglich im Osten bleibt es mit 13 bis 17 Grad etwas kühler. Diese ungewöhnlich milde Luft wird durch eine südwestliche Strömung herangetragen. „Vor allem im Südwesten ist bereits deutliches Frühlingswetter zu spüren. Aber auch der Osten, wo Januar und Februar sehr kalt verliefen, taut allmählich auf“, erklärt Meteorologe Marco Manitta vom DWD.

Der Höhepunkt dieser milden Phase wird am Freitag erreicht. Mit Unterstützung der Sonne steigen die Temperaturen dann auf 15 bis 20 Grad, im Südwesten lokal sogar auf bis zu 23 Grad. „Der Freitag bietet sich damit ideal an, um Zeit im Freien zu verbringen, sei es bei einem Kaffee, einem Eis oder einem Spaziergang im Wald oder Park“, empfiehlt Manitta.

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Wolken und Regen kehren zum Wochenende zurück

Doch die frühlingshafte Episode hat bereits ein Ende in Sicht. Eine Kaltfront nähert sich vom Westen her und bringt zum Wochenende wieder Wolken und Regen mit sich. Im Nordwesten regnet es bereits am Freitagabend, später breitet sich der Niederschlag bis in die Mitte Deutschlands aus.

Am Samstag bleibt es laut DWD nur noch im Südosten frühlingshaft, während die Temperaturen allgemein nicht mehr über 7 bis 14 Grad steigen. „Am Sonntag bessert sich das Wetter zwar etwas, die Temperaturen gehen jedoch weiter zurück“, so Manitta. Dennoch bleibe es für die Jahreszeit weiterhin zu mild.

Unterschied zwischen meteorologischem und kalendarischem Frühling

Die aktuelle frühlingshafte Phase kommt dem meteorologischen Frühlingsanfang an diesem Sonntag, dem 1. März, zuvor. Meteorologen teilen das Jahr zu statistischen Zwecken in vier gleich lange Jahreszeiten von je drei vollen Monaten ein – der meteorologische Frühling umfasst somit März, April und Mai.

Im Unterschied dazu basieren die kalendarischen beziehungsweise astronomischen Jahreszeiten auf den tatsächlichen Sonnenständen. Der kalendarische Frühling beginnt in diesem Jahr erst am 20. März.

Tauwetter führt zu erhöhten Wasserständen

Die frühlingshaften Temperaturen bedeuten gleichzeitig Tauwetter, das die Flüsse ansteigen lässt. Im Süden Bayerns warnte der DWD bis zum Dienstagabend vor starkem Tauwetter. In Schwaben näherten sich laut Hochwassernachrichtendienst die Wasserstände bereits der Meldestufe 3. Dies bedeutet, dass einzelne bebaute Grundstücke, Keller oder Straßen überflutet sein können.

Von den milden Temperaturen profitiert insbesondere die Außengastronomie, die sich auf vermehrte Gäste freuen kann. Die Empfehlung der Meteorologen lautet daher: Nichts wie raus und die sonnigen Stunden im Freien genießen, solange das frühlingshafte Wetter noch anhält.

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