Frühlingswetter mit Kälteeinbruch: Temperatur-Delle trifft Deutschland am Mittwoch
Kälteeinbruch am Mittwoch: Frühlingswetter mit Temperatur-Delle

Frühlingswetter mit Kälteeinbruch: Temperatur-Delle trifft Deutschland

In Teilen Deutschlands muss am Mittwoch noch einmal die warme Jacke aus dem Schrank geholt werden. Während das Wetterhoch Jannis weiterhin für Heiterkeit sorgt, öffnet eine kleine Bewegung in Nordeuropa das Tor für einen eisigen Hauch mit spürbaren Folgen: Deutschland bekommt plötzlich eine deutliche Temperatur-Delle!

Experte erklärt den plötzlichen Kälteeinbruch

Klimatologe Dr. Karsten Brandt erläutert die Situation: „Jannis liegt weiterhin über Skandinavien. Doch jetzt verschiebt sich das Hoch etwas. Dadurch strömt trockene, kalte Luft zu uns.“ Von der Kältewelle betroffen sind der gesamte Norden und Nordosten bis nach Berlin und Brandenburg. Schon am Dienstagabend waren erste kühle Anflüge spürbar.

Brandt präzisiert: „Am Mittwoch wird es in den Regionen aber noch deutlich frischer. Wenn die Temperaturen plötzlich die 10 Grad nicht mehr übertreffen, ist das schon merklich.“ Vielerorts scheint zwar die Sonne, doch überall wird es etwas kühler, im Norden und Osten sogar deutlich.

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Was Sie am Mittwoch wissen müssen

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) liegt über der nördlichen Mitte Deutschlands teils dichte Bewölkung. Im Osten sind in der Nacht zu Donnerstag sogar eisige minus 6 Grad nicht ausgeschlossen. Die dicke Winterjacke sollte für die Morgenstunden bereitliegen, und auch ein paar Extraminuten zum Eiskratzen sollten eingeplant werden.

Im Osten wird es am Mittwoch deutlich kühler, nachts ist strenger Frost möglich. Raureif könnte sich über Pflanzen legen und die Landschaft in ein winterliches Bild hüllen.

Regionale Unterschiede im Wettergeschehen

Laut Karsten Brandt wird es aber auch im übrigen Land am Mittwoch kühler, wenn auch nur „einen Hauch“. „Der Westen ist mit 17 Grad und der Süden mit 18 noch recht gut bedient. Der südliche Osten erreicht mit Mühe und Not noch 15 Grad.“

Diplom-Meteorologe Dominik Jung erklärt die regionalen Unterschiede: „Der Nordosten ist stärker vom kontinentalen Klima beeinflusst und kühlt im Winter stärker aus. Zudem kann dort leichter kalte Luft aus Osteuropa einströmen. Der Südwesten liegt näher am Atlantik und bekommt häufiger mildere, feuchtere Luft vom Westen. Dadurch ist es dort im Frühling oft etwas wärmer als im Nordosten.“

Wie entwickelt sich das Wetter weiter?

Die Temperatur-Delle gibt es nur am Mittwoch. Generell sei das Hochdruckgebiet „wie einbetoniert. Und daran tut sich bis zum Wochenende nichts. Wir sammeln Sonnenstunden ohne Ende“, so Klimatologe Brandt. Die meisten Modelle würden bis Monatsmitte keinen Niederschlag prognostizieren.

„Es ist noch zu früh für echten Unmut oder gar Panik. Doch die ersten Landwirte schauen bereits skeptisch auf ihre Wiesen und Felder.“ Die anhaltende Trockenheit könnte langfristig zu Dürreproblemen führen, wenn sich das Wetter nicht bald ändert.

Insgesamt zeigt sich das Frühlingswetter also von seiner wechselhaften Seite: Während die Sonne scheint, muss mancherorts noch einmal mit winterlicher Kälte gerechnet werden. Ein typisches Phänomen für die Übergangszeit zwischen Winter und Frühling in Deutschland.

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