Sachsens Legehennen erzeugten 2025 fast 950 Millionen Eier - Bodenhaltung dominiert
Sachsens Hennen legten 2025 fast 950 Millionen Eier

Sachsens Legehennen erzeugten 2025 fast 950 Millionen Eier

Die Legehennenhaltung in Sachsen hat im vergangenen Jahr eine bemerkenswerte Produktionsleistung erbracht. Die etwa 3 Millionen Hennen in den großen Betrieben des Freistaates legten nach aktuellen Daten des Statistischen Landesamtes insgesamt rund 947 Millionen Eier. Diese beeindruckende Zahl unterstreicht die bedeutende Rolle Sachsens in der deutschen Eierwirtschaft.

Produktionsrückgang bei stabiler Position

Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete die sächsische Eierproduktion einen leichten Rückgang um 14,4 Millionen Eier, was einem Minus von etwa 1 Prozent entspricht. Trotz dieser marginalen Verringerung behauptet Sachsen seine Position als fünftgrößter Eierproduzent unter den deutschen Bundesländern. Der Freistaat trägt mit sieben Prozent zur gesamten deutschen Eierproduktion bei, die im vergangenen Jahr bei 13,7 Milliarden Eiern lag.

Der unangefochtene Spitzenreiter bleibt Niedersachsen, das mit einem Anteil von 40 Prozent weiterhin die größte Eierproduktion in Deutschland aufweist. Die statistische Auswertung basiert dabei ausschließlich auf den 50 größten Betrieben in Sachsen, die jeweils mindestens 3.000 Haltungsplätze vorhalten.

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Überdurchschnittliche Legeleistung der sächsischen Hennen

Eine besondere Erwähnung verdient die außergewöhnliche Legeleistung der sächsischen Hennen. Die sogenannte „Durchschnittshenne“ im Freistaat legte im gesamten Jahr 2025 durchschnittlich 310 Eier. Diese Zahl übertrifft deutlich den bundesweiten Durchschnittswert von 304 Eiern pro Henne und zeigt die Effizienz der sächsischen Legehennenhaltung.

Bodenhaltung bleibt dominierendes Haltungssystem

Die Struktur der Eierproduktion in Sachsen wird weiterhin maßgeblich von der Bodenhaltung geprägt. Mit einem Anteil von 84 Prozent an allen gelegten Eiern bleibt dieses Haltungssystem die mit Abstand wichtigste Produktionsmethode im Freistaat.

Die alternativen Haltungsformen spielen dagegen eine deutlich geringere Rolle:

  • Aus der Freilandhaltung stammten knapp 100 Millionen Eier
  • Die ökologische Erzeugung brachte lediglich 54 Millionen Eier hervor

Die ökologische Erzeugung zeichnet sich durch besondere Standards aus, zu denen unter anderem mehr Platz für die Tiere und die Verwendung von ökologisch erzeugtem Futter gehören. Der vergleichsweise geringe Anteil dieser Produktionsweise in Sachsen zeigt, dass hier noch Entwicklungspotenzial besteht.

Die aktuellen Zahlen verdeutlichen die kontinuierliche Bedeutung der Eierproduktion für die sächsische Landwirtschaft. Trotz des minimalen Produktionsrückgangs behauptet der Freistaat seine wichtige Position in der nationalen Eierwirtschaft und zeigt mit der überdurchschnittlichen Legeleistung seiner Hennen die Effizienz der heimischen Produktion.

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