Rehkitzrettung im Raum Woldegk: Drohnen und Teamarbeit gegen den Mähtod
Im Raum Woldegk startet die sechste Flugsaison zur Rettung von Rehkitzen und anderen Jungtieren vor der landwirtschaftlichen Mahd. Vor allem Rehkitze, die von ihren Müttern in Wiesen abgelegt werden, müssen rechtzeitig gefunden werden, um sie vor einem grausamen Tod in Rotationsmähwerken zu bewahren. Diese Maschinen führen oft zu qualvollen Verstümmelungen, an denen die Jungtiere verenden. Die Mitglieder des Hegerings Mühlenblick Woldegk und das Team der Jungwildrettung setzen sich dafür ein, diese Tragödien zu verhindern, benötigen dafür jedoch dringend weitere Helfer.
Drohneneinsatz zur Lebensrettung
Die Rettungsaktionen basieren auf dem Einsatz von Drohnen, die abgelegte Jungtiere in den Wiesen aufspüren. Gesucht werden sowohl erfahrene Drohnenpiloten als auch Fänger, die die Tiere nach der Ortung in Sicherheit bringen. Wer helfen möchte, ist herzlich willkommen, unabhängig von Vorerfahrungen. Die Woldegker Initiative geht damit in ihre bereits sechste erfolgreiche Saison und hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Leben gerettet.
Vorbereitungsseminar am 9. April
Um die Helfer optimal auf die anstehenden Einsätze vorzubereiten, findet am 9. April um 18 Uhr im ehemaligen Hotel in Woldegk ein Vorbereitungsseminar für das Flugjahr 2026 statt. Hier erhalten Interessierte alle notwendigen Informationen zu Abläufen, Techniken und Sicherheitsmaßnahmen. Frühaufsteher sind besonders gefragt, da die Suchaktionen in den frühen Morgenstunden durchgeführt werden, wenn die Tiere am aktivsten sind.
Kontakt und weitere Informationen
Für Rückfragen oder zur Anmeldung können sich potenzielle Helfer per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0172 3500 641 wenden. Die Organisatoren betonen, dass jeder Beitrag wertvoll ist, um die Zahl der geretteten Jungtiere in dieser Saison zu maximieren und das lokale Ökosystem zu schützen.



