Trockenheit setzt Merseburgs Baumbestand zu: Pappeln müssen weichen
Die anhaltende Trockenheit der vergangenen Jahre hat dem Baumbestand auf Merseburger Flur erheblich zugesetzt. Diese klimatischen Bedingungen führten dazu, dass über den Winter zahlreiche Bäume gefällt werden mussten. Besonders betroffen sind Pappeln, die im städtischen Baumbestand vorkommen, jedoch als Stadtbäume nur eingeschränkt geeignet sind.
Baumfällungen trotz Brutzeit geplant
In Kürze sollen weitere Bäume vor einem leerstehenden Wohnblock in der Oeltzschnerstraße entfernt werden. Diese Maßnahme wird trotz der laufenden Brutzeit durchgeführt, was besondere Aufmerksamkeit erfordert. Uwe Kowalski, Sachgebietsleiter für Stadtgrün im Straßen- und Grünflächenamt, betont die Notwendigkeit dieser Schritte angesichts der Schäden durch die Trockenheit.
Die genaue Anzahl der im letzten Jahr gefällten Bäume unterstreicht das Ausmaß des Problems. Pappeln gelten nach wie vor als Herausforderung für die Stadt Merseburg, da sie anfällig für Trockenstress sind und nicht optimal an urbane Bedingungen angepasst sind.
Die Stadtverwaltung steht vor der Aufgabe, den Baumbestand langfristig zu erhalten und an die veränderten klimatischen Bedingungen anzupassen. Dabei spielen sowohl die Auswahl geeigneterer Baumarten als auch die Pflege bestehender Bestände eine zentrale Rolle.



