Brandenburg startet Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners
Bekämpfung von Eichenprozessionsspinnern beginnt

Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners in Brandenburg gestartet

In weiten Teilen Brandenburgs wird in den kommenden Tagen gegen den Eichenprozessionsspinner vorgegangen. Die Maßnahmen entlang der Bundes- und Landesstraßen in den Landkreisen Oberhavel, Havelland, Prignitz und Ostprignitz-Ruppin sind geplant, wie ein Sprecher des Landesbetriebes Straßenwesen mitteilte. Der genaue Beginn hängt von der Witterung und dem Blattaustrieb der Eichen ab.

Die Bekämpfungsmaßnahmen beginnen voraussichtlich am Dienstag zunächst rund um Perleberg und Altlüdersdorf. Danach folgen die Arbeiten in den Bereichen Kyritz, Nassenheide und Neuruppin. Nach aktuellem Stand sollen die Maßnahmen überwiegend bis Mittwoch abgeschlossen sein.

Brandenburg besonders betroffen

Die Behandlung der Eichenbestände erfolgt vom Boden aus. Das eingesetzte Mittel gilt für Menschen sowie nicht blattfressende Insekten als unbedenklich. „Die Arbeiten dauern je Baum nur wenige Minuten, da die Ausbringung im Schritttempo erfolgt“, erklärte der Sprecher. Brandenburg gehört zu den Bundesländern, die besonders stark vom Eichenprozessionsspinner betroffen sind.

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Die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners können beim Menschen allergische Reaktionen, Hautreizungen sowie Atemwegsbeschwerden auslösen. Ursache ist das Gift auf den Härchen der Larven. Die Bekämpfung ist daher wichtig, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Autofahrer und Anwohner werden gebeten, die ausgewiesenen Bereiche zu meiden und auf die Hinweise der Einsatzkräfte zu achten.

Der Landesbetrieb Straßenwesen bittet um Verständnis für mögliche Verkehrseinschränkungen während der Arbeiten. Die Maßnahmen tragen dazu bei, die Ausbreitung des Schädlings einzudämmen und die Belastung für Menschen zu reduzieren.

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