Blindenhündin Mina spurlos verschwunden: Droht der kranken Schäferhündin nun selbst die Erblindung?
Blindenhündin Mina verschwunden: Droht ihr selbst Erblindung?

Blindenhündin Mina spurlos verschwunden: Droht der kranken Schäferhündin nun selbst die Erblindung?

Es war ein Abendspaziergang im Dunkeln, der für Ute P. (45) aus Hohen Neuendorf zu einem Albtraum wurde. Ihre Blindenhündin Mina, eine sechsjährige Schäferhündin, verschwand plötzlich zwischen den Bäumen des Waldes – spurlos. Seit dem 10. Februar fehlt von dem Tier jede Spur, und die Zeit wird immer knapper. Denn Mina leidet an einer schweren Autoimmunkrankheit, der sogenannten Schäferhund-Keratitis, einem Augenleiden. Ohne tägliche medikamentöse Behandlung mit Tropfen und Salbe droht der Blindenhündin selbst die Erblindung, ein Auge ist bereits beeinträchtigt.

Die Suche läuft auf Hochtouren

Freunde und Helfer durchkämmen täglich das Gebiet in Hohen Neuendorf in Brandenburg. Erst kürzlich war ein Trupp mit drei speziell ausgebildeten Mantrailer-Hunden im Einsatz. „Die Spur endete an der Straße Schwarzer Weg, Ecke Schillerpromenade“, berichtet Ute P. besorgt. Diese Entwicklung lässt die Besitzerin zu einer beunruhigenden Schlussfolgerung kommen: Sie geht davon aus, dass Mina entführt wurde. „Sie wurde vermutlich in einem Fahrzeug mitgenommen. Eine entsprechende Diebstahlsanzeige haben wir bei der Polizei gestellt“, erklärt sie.

Ein treuer Begleiter in Gefahr

Mina lebte seit gut zwei Jahren bei Ute P. und sollte eigentlich ein ruhiges Rentnerleben führen. Zuvor hatte die Hündin als ausgebildeter Blindenführhund eine sehbehinderte Frau im Alltag unterstützt. „Jetzt darf sie ein Rentnerleben führen“, so die Besitzerin. Sie ist sich sicher, dass Mina niemals einem Wildtier hinterherlaufen würde, ohne auf Kommandos, Rufe oder Pfiffe zu reagieren. „Als ausgebildeter Blindenführhund stehen bei ihr das Rudel und Loyalität immer vor Jagd- und Spieltrieb“, betont Ute P.

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Die Hündin trägt einen Chip und ist im Tierschutzregister Tasso registriert. Doch das allein reicht nicht aus. Die Zeit drängt, denn Mina ist nicht nur vermisst, sondern auch in akuter Lebensgefahr. Wer Hinweise auf den Verbleib der kranken Schäferhündin hat, wird gebeten, sich umgehend beim Tierschutzregister Tasso unter der Telefonnummer 06190/93 73 00 zu melden. Jede Minute zählt im Kampf gegen die drohende Erblindung.

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