Eichenprozessionsspinner-Alarm: Gefahr für Hunde beim Gassigehen im Frühjahr
Eichenprozessionsspinner: Gefahr für Hunde beim Gassigehen

Eichenprozessionsspinner-Alarm: Gefahr für Hunde beim Gassigehen im Frühjahr

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sind wieder unterwegs und stellen eine ernste Bedrohung für umherstöbernde Hunde dar. Hundebesitzer sollten bei Spaziergängen im Frühjahr besonders vorsichtig sein und Gebiete mit vielen Eichen meiden, um ihre Tiere zu schützen. Die Tierschutzstiftung Vier Pfoten warnt eindringlich vor den Risiken, die von den Kriechtieren und ihren Nestern ausgehen.

Was macht die Raupen so gefährlich?

Im letzten Larvenstadium entwickeln die Raupen feine, kurze und hohle Brennhaare, die eine reizende Substanz enthalten. Wenn sie sich bedroht oder gestört fühlen, werfen sie diese Haare ab. Kommt ein Hund damit in Kontakt, haken sich die Härchen in Haut oder Schleimhaut fest und setzen ein Nesselgift frei. Dies kann beim Hund zu einer Vielzahl von Symptomen führen, die im schlimmsten Fall sogar einen Erstickungstod verursachen können.

Wie können Hundebesitzer vorbeugen?

Der Hund sollte weder an den Raupen selbst noch an ihren Nestern schnuppern, schlecken oder knabbern. Die Nester sind typischerweise am Stamm von Eichen zu finden, haben eine kuppel- oder tropfenförmige Gestalt und sind anfangs seidig weiß, später braun gefärbt. Achten Sie auf offizielle Warnschilder und nehmen Sie Ihr Tier in betroffenen Gebieten zur Sicherheit an die kurze Leine. Überprüfen Sie sorgfältig, wo Ihr Hund herumschnüffeln und toben darf, um Risiken zu minimieren.

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Was ist im Ernstfall zu tun?

Wenn es zu einem Kontakt gekommen ist, rät der Naturschutzbund (Nabu), den Hund an den betroffenen Stellen mit Wasser abzuwaschen. Beobachten Sie Ihr Tier anschließend genau auf mögliche Symptome. Laut Vier Pfoten können die Brennhaare Juckreiz, Hautausschläge, Fieber, Erbrechen, Bindehautentzündungen und Atembeschwerden auslösen. Sobald Sie eines dieser Anzeichen bemerken, sollten Sie umgehend einen Tierarzt aufsuchen, um eine angemessene Behandlung sicherzustellen.

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