Ist „Glatze“ aus Güstrow der älteste Weißstorch Deutschlands?
Glatze: Ältester Weißstorch Deutschlands?

Große Freude herrscht derzeit im Wildpark Güstrow: Im dortigen Weißstorchgehege brüten vier Paare auf dem Boden. Auf dem Teichsteg haben Frau Störchin und ihr Mann, genannt „Glatze“, fünf Eier gelegt und nun sogar Nachwuchs bekommen. Zwei kleine Flauschbälle sind nach 33 Tagen am 6. und 7. Mai geschlüpft, wie Reinhard Schaugstat von der Landesarbeitsgruppe Weißstorchschutz erfreut mitteilte.

Vom nackten Küken zum stolzen Frühlingsboten

Die Kleinen werden von ihren Eltern gehudert, also vor den jetzt herrschenden „Eisheiligen“ geschützt. „Sie wachsen rasant, in 60 Tagen vom hilflos nackten Küken zum stolzen Frühlingsboten, den alle so sehr erwartet haben“, sagte der Storchexperte. „Nun können sie selbst entscheiden, ob sie im futterreichen Wildpark bleiben oder die Welt entdecken möchten.“

Richard Schaugstat erzählt weiter Wundersames aus der Güstrower Storchenfamilie: „Der Storchenmann wurde 1973 in den Tierpark gebracht. Dreijährig sind Störche geschlechtsreif. Somit könnte Vater und Opa ‚Glatze‘ mit seinen 56 Jahren immerhin vielleicht der älteste deutsche Weißstorch sein“, mutmaßt er.

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Weitere Neuigkeiten aus Güstrow

Auch an der Schweriner Straße ist munteres Treiben der Rotstrümpfe im hohen Plaschek-Horst angesagt. Beim Füttern der Altvögel erscheinen drei ständig hungrige Junge. Seit Bestehen der Fabrikfabrik 1885 ist der Nistplatz schon besetzt.

Erstmals wurde jetzt der im Vorjahr sorgsam sanierte alte Nistmast bei der Tierarztpraxis in der Plauer Straße bezogen. Dort herrscht aber noch Brutstille. „Mögen in diesem besonderen Güstrower Storchenjahr drei Elternpaare mit Erfolg ihre Jungen großziehen – und mögen viele Menschen an ihnen ihre Freude haben!“, wünscht Reinhard Schaugstat.

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