Hubschrauber bekämpft Eichenprozessionsspinner in Jessen bei idealem Wetter
Hubschrauber gegen Eichenprozessionsspinner in Jessen (11.05.2026)

Am Samstagvormittag war ein Hubschrauber mehrere Stunden über Jessen im Einsatz, um gegen die gefährlichen Raupen des Eichenprozessionsspinners und des Goldafters vorzugehen. Das Wetter spielte dabei ideal mit, wie die Stadtverwaltung mitteilte.

Einsatz mit Biozid

Der Hubschrauberpilot Steffen Becher sprühte das Biozid „Foray ES“ aus der Luft. Dieses Mittel ist speziell zur Bekämpfung der Raupen entwickelt worden und wird gezielt auf befallene Eichen ausgebracht. Der Einsatz war notwendig, da die Raupen nicht nur die Bäume schädigen, sondern auch für Menschen gefährlich sind. Die feinen Brennhaare der Eichenprozessionsspinner können schwere allergische Reaktionen auslösen.

Leichte Verzögerung

Ursprünglich war geplant, dass das Pilotenteam der Fluggesellschaft Helix mit Sitz in Baden-Württemberg bereits am Freitagnachmittag die ersten von insgesamt acht notwendigen Durchgängen fliegt. Aufgrund von Wetterbedingungen wurde der Start jedoch auf Samstag verschoben. Am Samstag herrschten dann ideale Bedingungen: kaum Wind und keine Niederschläge, was eine gleichmäßige Verteilung des Biozids ermöglichte.

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Erfolgreiche Bekämpfung

Der erste Durchgang verlief äußerst erfolgreich. Die Stadt Jessen zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Aktion. In den kommenden Tagen sollen weitere Flüge folgen, um alle befallenen Flächen zu behandeln. Die Bürger wurden gebeten, während der Sprühaktionen Fenster und Türen geschlossen zu halten und keine Gegenstände im Freien zu lagern.

Der Einsatz des Hubschraubers ist eine effektive Methode, um die Raupen großflächig zu bekämpfen. Die Stadt Jessen setzt bereits seit mehreren Jahren auf diese Technik, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen und die Eichenbestände zu erhalten.

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