Seltene Fasane aus Europa in Vietnam ausgewildert – Chemnitz hilft
Seltene Fasane in Vietnam ausgewildert – Chemnitz hilft

Chemnitz - Rund 20 Vietnamesische Fasane aus Zoos in Deutschland und anderen europäischen Ländern sollen in Vietnam zur Wiederansiedlung der in freier Wildbahn weltweit wohl ausgestorbenen Art beitragen. Unter den ausgewählten Tieren befindet sich auch eines aus dem Bestand des Tierparks Chemnitz, wie die Stadt mitteilte.

Transport und Vorbereitung

Die Tiere wurden in Berlin gesammelt und am Montag in speziellen Transportkisten nach Vietnam geflogen. Die Aktion ist das Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit europäischer Zoos, die sich dem Schutz des Vietnamesischen Fasans verschrieben haben.

Erfolgreiche Nachzucht in Chemnitz

Im Tierpark Chemnitz werden die stark bedrohten Fasane bereits seit 2013 gehalten. Seit 2015 gelingt die erfolgreiche Nachzucht der seltenen Hühnervögel. Der Tierpark ist stolz darauf, einen Beitrag zur Arterhaltung leisten zu können.

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Der Vietnamesische Fasan (Lophura edwardsi) gilt den Angaben zufolge als „in der Natur ausgestorben“. Die nun begleitete Auswilderung stelle einen bedeutenden Schritt für den Schutz des Vietnamfasans dar, teilte der Tierpark weiter mit. Die Hoffnung ist, dass die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum Fuß fassen und sich langfristig eine stabile Population aufbaut.

Bedeutung des Projekts

Dieses Projekt zeigt, wie wichtig internationale Kooperationen im Artenschutz sind. Ohne die gemeinsamen Anstrengungen europäischer Zoos wäre eine Wiederansiedlung dieser Art unmöglich. Der Tierpark Chemnitz plant, auch in Zukunft an ähnlichen Projekten teilzunehmen, um bedrohte Tierarten zu schützen.

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