Vogelgrippe bestätigt: Tote Schwäne im Berliner Landwehrkanal starben an Virus
Vogelgrippe bei toten Schwänen im Landwehrkanal bestätigt

Vogelgrippe-Virus bei toten Schwänen im Landwehrkanal nachgewiesen

Ein trauriger Anblick bewegte in den vergangenen Wochen viele Berlinerinnen und Berliner: Zahlreiche tote Schwäne trieben im Landwehrkanal oder waren im Eis festgefroren. Die Bilder lösten Betroffenheit und Bestürzung aus. Nun hat die Untersuchung der Kadaver ein eindeutiges Ergebnis gebracht.

Labor bestätigt Vogelgrippe-Infektion

Die Verbraucherschutzverwaltung teilte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit, dass seit dem 9. Februar insgesamt 14 tote Schwäne aus den Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte getestet wurden. Bei drei Vögeln aus dem Kreuzberger Abschnitt des Landwehrkanals wurde das Vogelgrippe-Virus zweifelsfrei nachgewiesen. Die Bestätigung erfolgte durch das renommierte Friedrich-Löffler-Institut.

Bei zwei weiteren toten Schwänen aus Kreuzberg sowie bei neun Tieren aus dem Landwehrkanal im Bezirk Tiergarten besteht nach Untersuchungen im Landeslabor Berlin-Brandenburg der Verdacht auf eine Vogelgrippe-Infektion. Die abschließende Bestätigung durch das Friedrich-Löffler-Institut steht für diese Fälle noch aus.

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Viele Vögel starben nicht an Kälte oder Hunger

Die traurige Gewissheit zeigt, dass zumindest ein Teil der verendeten Schwäne nicht an den extremen winterlichen Bedingungen mit Kälte und Nahrungsmangel starb, sondern an der gefährlichen Tierseuche. Die Vogelgrippe, auch als aviäre Influenza bekannt, kann bei Wasservögeln wie Schwänen zu schweren Erkrankungen und hoher Sterblichkeit führen.

Die Behörden überwachen die Situation weiterhin intensiv und untersuchen alle gemeldeten Fälle toter Wasservögel in der Region. Für Menschen besteht bei ordnungsgemäßem Umgang mit erkrankten oder toten Vögeln ein geringes Infektionsrisiko, dennoch wird zur Vorsicht geraten.

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