Franckesche Stiftungen starten Millionenprojekt für nachhaltiges Regenwassermanagement in Halle
Franckesche Stiftungen: Nachhaltiges Regenwasser-Projekt in Halle

Franckesche Stiftungen starten Millionenprojekt für nachhaltiges Regenwassermanagement in Halle

Nach der umfassenden Sanierung des gesamten Ensembles der Franckeschen Stiftungen stehen nun erneut großflächige Bauarbeiten im historischen Areal an. Bis zum Jahr 2028 wird rund um das berühmte Waisenhaus gebuddelt, um ein innovatives und klimagerechtes Regenwassermanagement zu etablieren. Dieses Pilotprojekt zielt darauf ab, Flächen zu entsiegeln und die Versorgung der Bäume im Lindenhof sowie anderen Grünflächen nachhaltig zu verbessern.

Nachhaltigkeit im Fokus des Stiftungsensembles

Marianne Schröter, die Direktorin der Franckeschen Stiftungen, betont die Bedeutung dieses Vorhabens: „In einem Pilotprojekt werden wir ein nachhaltiges Regenwassermanagement aufbauen, das nicht nur ökologische Vorteile bringt, sondern auch das Ensemble langfristig schützt.“ Das Projekt ist Teil einer breiteren Initiative, um die historischen Gebäude und ihre Umgebung an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen.

Die Maßnahmen umfassen unter anderem:

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  • Die Entsiegelung von versiegelten Flächen, um Regenwasser besser versickern zu lassen.
  • Die Installation von Systemen zur gezielten Bewässerung von Bäumen und Pflanzen.
  • Die Schaffung von Rückhaltebecken, um Überschwemmungen bei Starkregen zu vermeiden.
  • Die Integration von grüner Infrastruktur, die die Biodiversität fördert.

Vorteile für Besucher und Umwelt

Besucher der Franckeschen Stiftungen werden von diesem Projekt in mehrfacher Hinsicht profitieren. Durch die verbesserte Bewässerung werden die Grünflächen, insbesondere der Lindenhof, attraktiver und gesünder, was zu einem angenehmeren Aufenthalt beiträgt. Zudem trägt das Regenwassermanagement dazu bei, das Mikroklima im Areal zu verbessern, indem es Hitzeinseln reduziert und die Luftqualität erhöht.

Das Projekt dient auch als Modell für andere historische Stätten und städtische Gebiete, die ähnliche Nachhaltigkeitsziele verfolgen. Es zeigt, wie traditionelle Architektur mit modernen Umwelttechnologien harmonieren kann, um sowohl kulturelles Erbe zu bewahren als auch ökologische Verantwortung zu übernehmen.

Mit einer geplanten Fertigstellung bis 2028 markiert dieses Millionenprojekt einen wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung der Franckeschen Stiftungen. Es unterstreicht das Engagement der Einrichtung, nicht nur als Bildungs- und Kulturzentrum, sondern auch als Vorreiter in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit in der Region Halle zu agieren.

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