Wildnisschule Teerofenbrücke startet unter neuer Führung in die Frühlingssaison
Nach der Winterpause nimmt die Wildnisschule Teerofenbrücke in der Nähe von Schwedt Anfang April ihren Betrieb wieder auf. Dies bestätigte Dr. Ansgar Vössing, Geschäftsführer der Unteres Odertal GmbH, gegenüber der Redaktion. Mit dem Frühlingserwachen kehren nicht nur Störche und andere Zugvögel in die Region zurück, sondern auch das pädagogische Angebot der Einrichtung.
Neue Leitung mit forstwirtschaftlichem Hintergrund
Seit Jahresbeginn hat Nikita Hewelcke die Leitung der Wildnisschule übernommen. Die gebürtige Brandenburgerin verfügt über einen Bachelorabschluss in Forstwirtschaft und Ökosystemmanagement und ist als staatlich zertifizierte Waldpädagogin qualifiziert. Hewelcke kündigt an, jungen Besuchern die Natur altersgerecht näherzubringen und dabei auf den pädagogischen Ansatz von Johann Heinrich Pestalozzi zurückzugreifen.
„Lernen mit Kopf, Hand und Herz“ soll laut einer Mitteilung der Wildnisschule zum Leitgedanken der Arbeit werden. Dieser ganzheitliche Ansatz betont die Verbindung von kognitivem Verständnis, praktischer Erfahrung und emotionaler Bindung zur Natur.
Ferienprogramm und pädagogisches Konzept
Für die Sommerferien 2026 sind zwei Kinderferienlager geplant:
- Vom 12. bis 18. Juli 2026
- Vom 16. bis 22. August 2026
Die Schwerpunkte dieser Lager liegen auf Naturerfahrung, Artenkenntnis und gemeinsamen Lernerlebnissen. Das Programm richtet sich sowohl an Schulklassen, Kurse und Gruppen als auch an einzelne Teilnehmer während der Ferienzeit. Die Wildnisschule knüpft damit bewusst an frühere erfolgreiche Angebote an.
Team und Verpflegungskonzept
Unterstützt wird Nikita Hewelcke von Max Bolek, einem Biologen aus Berlin, der als Umweltpädagoge tätig ist. Das Team betont die enge Verknüpfung von Bildung und Erlebnis in der pädagogischen Arbeit. Körper, Geist und Seele gehören nach ihrer Überzeugung untrennbar zusammen, weshalb das Programm praktische Übungen, Naturbeobachtungen und reflektierende Elemente vereint.
Für die Verpflegung der Teilnehmer gibt es ein durchdachtes Konzept: Auf Wunsch ist sowohl ökologische als auch biologische Küche möglich. Dies unterstreicht den ganzheitlichen Ansatz der Einrichtung, der sich nicht nur auf die pädagogische Arbeit, sondern auch auf nachhaltige Ernährung erstreckt.
Bildung und Naturerlebnis im Einklang
Die Wildnisschule Teerofenbrücke positioniert sich als Ort, an dem Umweltbildung und unmittelbares Naturerlebnis Hand in Hand gehen. Mit dem Beginn der Frühlingssaison und der Rückkehr der Zugvögel bietet sich die perfekte Gelegenheit, Kindern und Jugendlichen die heimische Flora und Fauna näherzubringen. Die neue Leitung unter Nikita Hewelcke verspricht dabei eine pädagogisch fundierte und altersgerechte Herangehensweise, die Kopf, Hand und Herz gleichermaßen anspricht.



