Jochen Busse (85), die Comedy-Legende aus der RTL-Sendung „7 Tage, 7 Köpfe“, ist in eine Senioren-Residenz in Köln gezogen. Der Kabarettist musste seine geplanten Aufführungen des Kultstücks „Weiße Turnschuhe“ in Düsseldorf und München absagen. Grund sind mehrere Operationen, die in den nächsten Monaten anstehen.
Umzug in die Residenz am Dom
„Aufgrund der Operationen, die auf mich zukommen, falle ich das nächste halbe Jahr aus und kann leider nicht spielen“, erklärte Busse der AZ. Aktuell stecke er mitten im Umzug von Düsseldorf in die Residenz am Dom in Köln. „Gerade werden schon meine Bilder aufgehängt“, so der 85-Jährige. Den Schritt ins Seniorenheim bezeichnete er als „vernünftige Entscheidung“, da er nach den OPs die Reha direkt vor Ort durchführen und gut betreut werden könne.
Gesundheitliche Probleme und Operationen
Busse hatte Schmerzen und suchte einen Osteopathen auf. Am 29. Juni soll ihm ein Aneurysma in der Hüfte entfernt werden. Anschließend kann eine lang geplante Hüft-OP stattfinden. Für die Pflege nach den Eingriffen hat er vorgesorgt. „Ich bin guter Dinge! Mir gefällt es hier, ich bin geistig voll da, habe viele langjährige Freunde in Köln und kenne auch ein paar, die hier in der Residenz leben“, sagte Busse. Und weiter: „Man muss die Dinge nehmen, wie sie kommen.“
Training mit Hula-Hoop-Reifen
Seinen geliebten Hula-Hoop-Reifen nimmt Busse mit in die Residenz. Mit diesem trainiert er seit über 15 Jahren täglich, benötigt ihn für das Stück „Weiße Turnschuhe“. Die TV-Legende macht viel Gymnastik. „Ich war immer sehr sportlich, habe auf mich geachtet, Yoga und Ayurvedakuren gemacht und bis zum 80. Lebensjahr jeden Tag einen Kopfstand“, verriet Busse.
Zukunft und Bühnenpläne
Die Senioren-Residenz soll für ihn nicht die letzte Station sein. „Mein Ziel, das ich anstrebe, ist es, Anfang 2027 wieder auf der Bühne zu stehen, denn das ist mein Lebenselixier“, sagte Busse. Seine Wohnung in Schwabing bei München will er behalten. Die TV-Legende lässt auf ihre letzte Pointe noch lange warten.



