Anni The Duck: Shitstorm zerstörte mein Leben – heute kämpfe ich mich zurück
Anni The Duck: Shitstorm zerstörte mein Leben

„Ich habe mich nicht mehr in den Supermarkt getraut“

2024 wendete sich das Internet gegen Anni The Duck. Die einstige Größe der deutschen Internet-Szene lebte ihren Traum, verdiente Millionen – bis ein einziger Tag ihr Leben zerstörte. Öffentliche Vorwürfe, gebrochene Freundschaften, abgesagte Deals, der Verlust ihres Hauses und der Gedanke, mit 27 nicht mehr weiterleben zu wollen. Im Interview mit BILD erzählt Anni The Duck, wie sich ihr Alltag damals anfühlte, wie ihr absoluter Tiefpunkt aussah und wie YouTuber sie schließlich zurück ins Leben holten.

Ein Tag, der alles veränderte

Der Shitstorm traf sie völlig unvorbereitet. Innerhalb weniger Stunden kippte die Stimmung im Netz. „Ich habe mich nicht mehr in den Supermarkt getraut“, erinnert sich die 27-Jährige. Die öffentlichen Anfeindungen waren so massiv, dass sie ihr Haus nicht mehr verlassen konnte. Geschäftspartner zogen sich zurück, Freundschaften zerbrachen. „Es fühlte sich an, als würde mein komplettes Leben in Trümmern liegen.“

Der absolute Tiefpunkt

Der Tiefpunkt kam, als sie ihr Haus verlor. „Ich stand vor den Trümmern meiner Existenz. Mit 27 hatte ich alles aufgebaut und dann war es von einem Moment auf den anderen weg.“ Sie dachte ernsthaft darüber nach, nicht mehr weiterleben zu wollen. „In diesen dunkelsten Stunden habe ich mich gefragt, ob das alles noch einen Sinn hat.“

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Die Rettung durch YouTuber

Doch dann kamen die YouTuber. Kollegen aus der Szene, die sie kannten und die wussten, was wirklich passiert war, boten ihre Hilfe an. „Sie haben mich zurück ins Leben geholt. Ohne sie wäre ich heute nicht mehr hier.“ Schritt für Schritt kämpfte sie sich zurück. „Es war ein langer Weg, aber ich habe gelernt, dass es immer Menschen gibt, die einen auffangen.“

Heute: Neue Pläne und ein anderer Blick

Heute blickt Anni The Duck anders auf den Shitstorm. „Ich habe verstanden, dass das Internet manchmal unbarmherzig ist, aber dass man sich nicht davon unterkriegen lassen darf.“ Sie arbeitet an neuen Projekten und hat wieder Ziele. „Ich möchte zeigen, dass man nach einem tiefen Fall wieder aufstehen kann.“ Exklusiv mit BILDplus erzählt sie, wie sie heute auf die Ereignisse blickt und welche Pläne sie jetzt hat.

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