Brooklyn Beckham, 27, hat sich kürzlich sehr öffentlich mit einer Reihe von Vorwürfen von seinen Eltern David und Victoria Beckham losgesagt. Nachdem er den Familienstreit ausgelöst hatte, bat er um Privatsphäre. In einem Werbespot zur Fußball-Weltmeisterschaft mit dem Essenslieferanten DoorDash scheint er die Familienfehde jedoch wieder aufleben zu lassen.
Der Werbeclip im Detail
„Ihr fragt euch wahrscheinlich, warum ich mir die Fifa-Weltmeisterschaft 2026 von zu Hause aus anschaue“, sagt der Beckham-Spross in dem Video. „Es ist nicht so, als hätte ich keine Tickets. Es ist wegen … das ist eine lange Geschichte“, fährt er fort, während er mutmaßliche WM-Tickets in der Hand hält. Im Clip steckt er die Tickets in die Tasche eines DoorDash-Fahrers: „Die kann jemand anders bekommen.“ Das Video verweist auf eine Schnitzeljagd, bei der DoorDash in verschiedenen Städten WM-Tickets versteckt, die Beckham angeblich zur Verfügung gestellt hat.
Reaktionen und Interpretationen
Die Kommentare unter dem Clip, den Beckham auf Instagram gepostet hat, zeigen, dass viele Zuschauer mehr als nur Werbung darin sehen. Viele interpretieren einen Seitenhieb gegen seine Eltern. Behauptet er, er könne nicht zu den WM-Spielen, weil er dort seine Eltern treffen könnte? Eine Userin schreibt: „Niemand hat sich das gefragt. P.S.: Für jemanden, der behauptet, seine Eltern würden sein Leben bestimmen, profitierst du definitiv immer wieder von der harten Arbeit deines Vaters…“ Eine andere meint: „Das ist ein riesiger PR-Reinfall.“ Der britische „Guardian“ widmete dem Ganzen sogar einen Meinungsbeitrag: „Die Marke Beckham sorgt immer für einen PR-Coup. Aber Brooklyn ist zu spät gekommen – und hat die falsche Bestellung mitgebracht.“
Hintergrund des Familienstreits
Im Januar hatte sich Brooklyn Beckham mit einem Beitrag in den sozialen Medien von seinen Eltern losgesagt und den seit Jahren vermuteten Streit zwischen seinen Eltern und ihm und seiner Frau Nicola Peltz Beckham thematisiert. Seine Eltern hätten seine Ehe ruinieren wollen und ihn fast sein gesamtes Leben lang kontrolliert. Seine Eltern hätten seine Ehefrau nie akzeptiert. In der Nacht vor der Hochzeit sei ihm gesagt worden, sie gehöre nicht zur Familie. „Ich habe nicht vor, mich mit meiner Familie zu versöhnen“, schrieb Brooklyn auf Instagram. „Mein ganzes Leben lang haben meine Eltern die Darstellung unserer Familie in der Presse kontrolliert. Die inszenierten Social-Media-Posts, Familienfeste und unechten Beziehungen waren von Anfang an ein fester Bestandteil meines Lebens.“
So ganz scheint er es aber noch nicht zu wollen, dass er und die Beziehung zu seiner Familie aus dem Rampenlicht verschwinden, auch wenn er den Streit offenbar mit einem Augenzwinkern thematisiert – in einer bezahlten Werbepartnerschaft.



