Die Ausstellung des Bildhauers Constantin Brancusi in der Neuen Nationalgalerie in Berlin ist bereits jetzt die meistbesuchte Schau des Museums seit der Gerhard-Richter-Ausstellung im Jahr 2012. Das Museum rechnet mit insgesamt rund 300.000 Besucherinnen und Besuchern bis zum Ende der Schau am 9. August. Zum Abschluss am 7. und 8. August werden die Öffnungszeiten auf jeweils 10 bis 20 Uhr verlängert.
Erste umfassende Brancusi-Ausstellung in Deutschland seit über 50 Jahren
Der in Rumänien geborene Constantin Brancusi (1876–1957) gilt laut Museum als Begründer der modernen Skulptur. Es sei die erste umfassende Ausstellung zu Brancusi in Deutschland seit mehr als 50 Jahren. Möglich wurde die Schau, weil das Pariser Kunstzentrum Centre Pompidou saniert wird.
Direktor Klaus Biesenbach zeigt sich dankbar
„‚Brancusi‘ ist eine der wichtigen Ausstellungen in der Geschichte der Neuen Nationalgalerie“, teilte Direktor Klaus Biesenbach mit. „Diesen in Deutschland erstaunlicherweise weniger bekannten Großmeister der frühen Moderne einem wirklich großen Publikum vorstellen zu dürfen, dafür sind wir dankbar. Es spricht für das Vertrauen in das Museum, dass eine erste Einzelausstellung in über 50 Jahren zu einem solchen Besucherrekord wird. Die intensive Zusammenarbeit mit dem Centre Pompidou hat auch viele internationale Besuchende nach Berlin geführt, die sich das Werk von Brancusi erschließen und in ihm vertiefen konnten.“
Besondere Aktion zum Erreichen der 300.000-Besucher-Marke
„Die zehn Besucher*innen, die die 300.000 komplettieren, werden jeweils mit einem Ausstellungskatalog geehrt“, teilte die Neue Nationalgalerie mit. Die Ausstellung ist bis einschließlich 9. August zu sehen.



