Elena Ferrante: Vom Schreiben und Schweigen
Elena Ferrante: Vom Schreiben und Schweigen

In Elena Ferrantes neapolitanischer Saga wachsen Lila und Lenù in einem Arbeiterviertel Neapels auf. In den 1950er-Jahren ist Gewalt alltäglich: Väter schlagen zu, Männer vergewaltigen ihre Ehefrauen. Die beiden Freundinnen sind Klassenbeste in der Grundschule, doch Lila sticht immer ein wenig hervor – klüger, mutiger, schöner.

Sie träumen davon, gemeinsam ein Buch zu schreiben. Lila verfasst eine Erzählung, die Lenù für so magisch hält, dass sie sich ihr stets unterlegen fühlt. Obwohl Lenù schließlich diejenige ist, die Schriftstellerin wird, bleibt der Zweifel.

Während Lila in der Schusterwerkstatt ihres Vaters arbeiten muss, heiratet und schwanger wird, macht Lenù Abitur, studiert in Pisa und schreibt die Geschichte ihrer Freundschaft auf. Der Weg zum Schreiben ist für beide von Brüchen und Ungleichheiten geprägt.

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