Komikerin Hella von Sinnen hat öffentlich erklärt, dass sie nicht mehr an Beerdigungen teilnimmt. „Davon habe ich die Faxen dicke“, sagte die 67-Jährige der Zeitschrift „Bunte“. Sie kritisiert die deutschen Rituale als „ausgesprochen unglücklich“. „Im Herbst bei Regen über den Friedhof zu latschen, dazu die völlig uninspirierten Sprüche der Priester, das Schaufeln der Erde, wenn der Sarg in die Erde gelassen wird … das will ich nicht mehr. Der Mensch ist trotzdem tot“, so von Sinnen.
Eigene Trauerrituale bevorzugt
Die Entertainerin bevorzugt einen persönlichen Abschied: „Für mich bedeutet auch ein gescheiter Abschied, seine Trauerrituale alleine zu Hause zu machen – mit Kerzen, Musik, einem Foto und schönen Erinnerungen.“ Sie zieht die Einäscherung und Urnenbestattung einer traditionellen Beerdigung im Sarg vor. Zudem hat sie sich eine „fast naive Spiritualität“ angeeignet, die sie als „unglaublich tröstlich“ beschreibt: „Zu wissen, dass die Seelen noch irgendwo rumhängen und reinkarniert sind.“
Karriere und neuer Podcast
Hella von Sinnen wurde als Komikerin, Moderatorin und Entertainerin bekannt – unter anderem durch die RTL-Show „Alles Nichts Oder?!“ und das Comedy-Quiz „Genial daneben“. In ihrem neuen Podcast „Gestatten, von Sinnen!“ spricht sie mit anderen Prominenten wie Mike Krüger und Evelyn Burdecki.



