Das internationale Festival für Improvisationstheater „Impronale“ in Halle steht vor einem Generationswechsel. Das ursprüngliche Team um Leiterin Franka Söll veranstaltet das Festival vom 30. September bis 4. Oktober zum letzten Mal.
Abschied nach 25 Jahren
„Es ist folgerichtig, den Staffelstab an neue Menschen weiterzugeben, die andere Perspektiven und zeitgemäße Impulse einbringen“, sagte Söll. Nach fast einem Vierteljahrhundert Festivalorganisation wolle sie „aufhören, wenn es am schönsten ist“. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich die „Impronale“ inhaltlich teils neu ausgerichtet – ein junges Team mit neuen Ideen werde das fortführen.
Experiment im urbanen Raum
Das bevorstehende Festival vereint unter anderem Theater- und Puppenspiel, Diskussionsrunden, Workshops, Jamsessions und ein fünftägiges Improvisationsexperiment mitten in der Stadt. Hierbei wollen sich zwei Künstlerinnen Tag und Nacht ohne Plan durch Halle bewegen und digital dokumentieren, wie sich Improvisation aufs echte Leben auswirkt. Es sei „ein ultimativer Härtetest für spontane Improvisation im Alltag“.
Festival seit 2003
Seit 2003 gibt es Sachsen-Anhalts einziges Festival für Improvisationstheater. Es lockt Schauspielerinnen, Schauspieler und Ensembles aus ganz Europa nach Halle. Die Neuausrichtung der „Impronale“ bedeutet auch eine längere Festivalzeit und einen Termin früher im Jahr.



