In Weimar findet derzeit das Festival „Wo die Citronen glüh'n – Villa Massimo zu Gast in Weimar“ statt, das Werke von 22 Trägerinnen und Trägern des renommierten Rompreises zeigt. Die Ausstellung umfasst Arbeiten aus den Bereichen Architektur, Bildende Kunst, Literatur und Komposition und ist in verschiedenen Kulturinstitutionen der Stadt zu sehen.
Hintergrund des Rompreises
Der Rompreis ist ein Auslandsstipendium für deutsche oder in Deutschland wirkende Künstler und Künstlerinnen, das mit einem Aufenthalt an der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo verbunden ist. Alle zwei Jahre gastiert die Villa Massimo mit Arbeiten ihrer Stipendiaten in einer anderen Stadt in einem anderen Bundesland.
Beteiligte Institutionen und Künstler
Die Werke werden in Weimar unter anderem in der ACC Galerie, der Gedenkstätte Buchenwald, der Hochschule für Musik, dem Lichthaus Kino, der Bauhaus-Universität und der Herzogin Anna Amalia Bibliothek präsentiert. Zu den beteiligten Preisträgern zählen der Schriftsteller Thomas Brussig („Helden wie wir“), die Autorin und Übersetzerin Ann Cotten („Die Anleitungen der Vorfahren“), die Architektin Kyung-Ae Kim, die Installationskünstlerin Alicja Kwade, der Fotograf und Zeichner Peter Piller sowie die Comic-Künstlerin Barbara Yelin („Emmie Arbel. Die Farbe der Erinnerung“). Das Festival umfasst auch Konzerte und Lesungen der Ausgezeichneten.
Eröffnungswochenende und Laufzeit
Das lange Eröffnungswochenende begann am heutigen Nachmittag mit einem Festakt. Die Ausstellungen und Veranstaltungen sind teils bis in den Oktober zu erleben. Besucher können sich auf ein vielfältiges Programm freuen, das die kulturelle Vielfalt der Rompreis-Träger widerspiegelt.



