Ralf Langroth verarbeitet in seinem neuen Krimi „Schwarzer Samstag“ die Kubakrise auf literarisch gelungene Weise. Im Herbst 1962 führt die Krise, ausgelöst durch die Stationierung sowjetischer Raketen auf Kuba, die Welt an den Rand des Abgrunds. Die USA und die Sowjetunion scheinen kurz vor einem Atomkrieg zu stehen.
Handlung: Waffenschmuggel und Castro-Interview
In dieser explosiven Situation geht Langroths Romanfigur Philipp Gerber vom Bundeskriminalamt in Hamburg gegen eine kriminelle Organisation vor, die Waffen nach Kuba schmuggelt. Gleichzeitig wird seine Frau Eva im Auftrag des „Spiegel“ auf die Insel geschickt, um Fidel Castro zu interviewen. Während Philipp den Ring der Waffenschmuggler ausheben kann, entwickelt sich Evas Auftrag zu einer lebensgefährlichen Aktion, denn die USA droht Kuba zu bombardieren.
Zeithistorische Genauigkeit und Spannung
Langroths zeithistorische Krimis mit Philipp Gerber sind ausgezeichnet recherchierte und vor allem erzählte Romane. So auch „Schwarzer Samstag“, in dem der vielleicht gefährlichste Moment der jungen Bundesrepublik geschildert wird. Der Titel bezieht sich auf Samstag, den 27. Oktober 1962, den Höhepunkt der Kubakrise. Packend und spannend gelingt dem Autor eine faszinierende Mischung aus Krimi, Zeithistorie und Spionagethriller.
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