Uwe Steimle begeistert mit „Heimatstunde“ im Lindenpark
Uwe Steimle begeistert mit „Heimatstunde“ im Lindenpark

Der Dresdner Kabarettist Uwe Steimle präsentierte am Donnerstagabend im fast ausverkauften Lindenpark sein neues Programm „Heimatstunde“. Mit breitem Sächsisch und seinem Lieblingswort „fourschbar“ gewann er das Publikum schnell für sich.

Steimle kombinierte politisches Kabarett, skurrile Alltagsbeobachtungen, ostalgische Kindheitserinnerungen und Kapitalismuskritik. Er spießte Klischees über das Leben in der DDR auf und beklagte, dass heute oft Menschen die DDR-Zeit beschrieben, die sie gar nicht erlebt hätten.

Der Kabarettist kritisierte unter anderem, dass 25 Jahre nach der Wende noch immer von Ostdeutschland gesprochen werde. Mit Schadenfreude erinnerte er an die Überwachung der Kanzlerin durch Barack Obama und zog Parallelen zwischen Reden Erich Honeckers und Angela Merkels.

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Neben politischen Themen bot Steimle auch persönliche Rückblicke auf die DDR-Zeit, etwa auf Gemeinschaftsgaragen und den Fleischer, bei dem man noch 200 Gramm Leberwurst kaufen konnte. Er schlug Bögen zum heutigen Alltag in Dresden und beklagte überteuerten Kuchen mit winzigen Streuseln.

Steimle sang ein Loblied auf den Dresdner Stollen, den er als „bomforzionös“ bezeichnete. Sein Programm war eine Mischung aus scharfzüngigem Ernst und charmantem Humor.

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