Twitch-Star Elias „Eli“ Nerlich (28) hat offen über die Kosten seiner USA-Reise zur Fußball-Weltmeisterschaft gesprochen. Der Streamer, der insgesamt über sieben Millionen Follower auf verschiedenen Plattformen hat, nahm seine Community auf dem XXL-Trip mit. Die Reise verschlang mehrere Hunderttausend Euro – doch dank Sponsoren blieb ein finanzielles Desaster aus.
Reisekosten zwischen 400.000 und 700.000 Euro
„Das hat mehrere Hunderttausend gekostet“, sagte Nerlich. Eine exakte Summe könne er nicht nennen, da sich die Reise zwischendurch geändert habe. Ursprünglich war geplant, bis zum Viertelfinale zu bleiben und bis zum 14. Juli vor Ort zu sein. In diesem Fall hätten die Kosten zwischen 600.000 und 700.000 Euro gelegen. Weil die Gruppe etwa eine Woche früher abreiste, sei es günstiger geworden. Seine Schätzung liegt nun bei rund 400.000 bis 450.000 Euro.
Ein großer Kostenfaktor waren die Unterkünfte. Diese schlugen mit etwa 100.000 Euro zu Buche. Besonders in Miami explodierten die Ausgaben: Für zehn Tage in einem Airbnb wurden rund 50.000 Euro fällig. Aufgrund der Fußball-Weltmeisterschaft waren Hotels und Ferienwohnungen generell deutlich teurer.
Crew und Technik treiben Kosten in die Höhe
Nerlich reiste nicht allein. Mit dabei waren seine Freunde Niklas-Wilson „Willy“ Sommer (28) und Sidney Friede (28), deren Begleitpersonen, Kameraleute, Management sowie weitere Mitarbeiter. „Du musst das immer für 10, 15 Leute rechnen“, erklärte er. Auch die Stadionbesuche gingen ins Geld. Laut Eli waren sie viermal im Stadion; die Tickets waren aufgrund der hohen Nachfrage entsprechend teuer.
Die Technik war ein weiterer Kostentreiber. Ein spezieller Rucksack, der bei Livestreams zum Einsatz kam, kostete rund 30.000 Euro. Zudem mussten weitere Ausrüstung gemietet, mehrere Mietwagen organisiert und die Übernachtung in einer angeblichen Spukvilla bezahlt werden. Hinzu kamen die Tagessätze der Mitarbeiter und Dienstleister vor Ort.
Sponsoren retten die Bilanz
Trotz der enormen Ausgaben zieht Nerlich ein positives Fazit. „Wir haben kein Minus gemacht“, betonte er. Möglich gemacht hätten das mehrere Sponsoren und Partner. Am Ende stand für ihn kein Verlust – obwohl sein WM-Abenteuer in den USA fast eine halbe Million Euro verschlang. Der Streamer zeigte sich erleichtert, dass die Reise nicht in den roten Zahlen endete.



