Emily Ratajkowski: Rache-Sex statt Liebeskummer
New York (USA) – Manche Frauen gönnen sich nach einer Trennung eine neue Frisur oder verbringen Nächte mit der besten Freundin, um den Liebeskummer zu verarbeiten. Emily Ratajkowski (35) wählte einen anderen Weg: Sie setzte auf Sex. Vier Jahre nach ihrer Scheidung von Filmproduzent Sebastian Bear-McClard (45) zieht das Model in einem Essay für „The Cut“ schonungslos Bilanz über ihren radikalen Neuanfang.
Die Trennung von Bear-McClard nach der Geburt ihres gemeinsamen Sohnes Sylvester Apollo Bear (4) traf sie hart und veränderte ihre Sicht auf Liebe und Sex. Das Paar war von 2018 bis 2022 verheiratet, doch der New Yorker Filmemacher soll sie betrogen haben.
Früher lehnte sie One-Night-Stands ab
Emily Ratajkowski schreibt laut „People“ in dem Essay, dass sie früher keine One-Night-Stands mochte. „Ich habe mit niemandem geschlafen, bei dem ich mir nicht ziemlich sicher war, dass er sich in mich verlieben würde, weil ich kostbar sein wollte.“ Doch diese Einstellung änderte sich schlagartig nach der Trennung.
Sie fasste einen Entschluss und fand dafür drastische Worte: „Ich wollte die Madonna zerstören, das besondere Mädchen, das ich so hart zu sein versucht hatte, bevor ein acht Pfund schweres Baby meine Vagina in zwei Teile gerissen hatte, und sie durch die Hure ersetzen.“
Rache als Motivation
Auf Männer bezogen schreibt sie: „Lasst uns ihnen einen Geschmack ihrer eigenen Medizin geben, scherzte ich mit Freunden. Ich dachte, ich würde dabei ein paar großartige Orgasmen und ein paar lustige Geschichten mitnehmen.“ Sie habe aus Rache beschlossen, sich „zu einer neuen Art von Frau zu vögeln“. Ihr Ziel: mehr Freiheit und mehr Erfahrungen.
Früher habe sie alles getan, um als „braves Mädchen“ wahrgenommen zu werden. „Ich wusste, dass Jungen Mädchen, die sie für Schlampen hielten, nicht zärtlich behandelten. Jungen verliebten sich nicht in Schlampen, wollten nicht für immer mit ihnen zusammen sein, bekamen keine Kinder mit ihnen und kümmerten sich auch nicht um sie“, so Emily. Sie wollte unbedingt umsorgt werden und versuchte, ein braves Mädchen zu sein. Wenige Sexualpartner zu haben, war ihre Versicherung. Sie dachte, dass sie dann nie betrogen würde und immer geliebt, glücklich und sicher wäre.
Doch die Realität sah anders aus. „Nichts davon entsprach der Wahrheit“, erkennt das Model heute. Statt Sicherheit habe ihr das „brave Mädchensein“ vor allem Enttäuschungen eingebracht.



