Sibel Kekilli zeigt Ehering: Erster Auftritt als Ehefrau
Sibel Kekilli zeigt Ehering: Erster Auftritt als Ehefrau

Erster Auftritt als Ehefrau: Sibel Kekilli zeigt ihren Ehering

Es sind die kleinen Momente, die manchmal mehr erzählen als große Worte. Als Schauspielerin Sibel Kekilli (45) beim 26. Türkischen Filmfestival in Frankfurt über den roten Teppich läuft, fällt vielen Gästen sofort ein Detail auf: An ihrer linken Hand glänzt ein goldener Ehering. Und an ihrer Seite steht ein Mann – ihr Ehemann! Andreas Dauerer (47) begleitet die Schauspielerin durch den Abend. Immer wieder beugt sich der Fotokünstler zu ihr, spricht mit ihr, nennt sie liebevoll „Schatzi“. Für die Gäste ist schnell klar: Hier zeigt sich Sibel Kekilli erstmals öffentlich als Ehefrau. Auch BILD ist vor Ort.

Hand in Hand durchs Glück

Eine kleine Sensation, denn kaum ein deutscher Star schützt sein Privatleben so konsequent wie die Schauspielerin. Über Jahre gelang es ihr, ihr Liebesglück aus der Öffentlichkeit herauszuhalten. An diesem Abend aber wirkt sie gelöst und glücklich. Für Kekilli gibt es allen Grund zur Freude: Das Filmfestival zeichnet sie mit einem Ehrenpreis für ihre außergewöhnliche Karriere aus. Seit ihrem Durchbruch in „Gegen die Wand“ gehört sie zu den erfolgreichsten deutschen Schauspielerinnen. Später wurde sie als Shae in „Game of Thrones“ weltweit bekannt.

Dieser Moment geht ihr nahe

Doch bevor sie selbst geehrt wird, erlebt sie einen Moment, der sie sichtbar berührt. Auf der Bühne wird ein posthumer Ehrenpreis für den türkischen Schauspieler Yılmaz Zafer verliehen. Seine Witwe Perihan Savaş (69) nimmt die Auszeichnung gemeinsam mit dem gemeinsamen Sohn Savaş Zafer (32) entgegen. Als Mutter und Sohn an den viel zu früh verstorbenen Schauspieler erinnern, wird es still im Saal. Yılmaz Zafer starb 1995 mit nur 38 Jahren. Viele Gäste kämpfen mit den Tränen. Auch Sibel Kekilli verfolgt die Szene: Immer wieder blickt sie zur Bühne, hört aufmerksam zu, wischt sich Tränen aus den Augen.

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Wenig später steht sie selbst im Rampenlicht. Als Kekilli ihren Ehrenpreis entgegennimmt, bedankt sie sich gerührt. Mit Blick auf die Auszeichnung für ihr Lebenswerk scherzte die 46-Jährige im Anschluss: „Soll das ein Hinweis sein, dass ich aufhören soll?“ Zu mehr als dem Preis durfte man ihr nicht gratulieren. Auf die Hochzeit angesprochen, wollte sie nichts verraten. Sie zu BILD: „Nein, nur zu dem Preis heute.“ Der Ring an ihrem Finger und der liebevolle Blick ihres Mannes sprechen jedoch Bände.

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