Olivia Rodrigo hat vergangene Woche ihr drittes Album veröffentlicht – mit nur 23 Jahren. Ihren großen Durchbruch erlebte sie bereits mit 17, als ihr Song „drivers license“ über Nacht die Charts eroberte. Im Interview mit Apple Music und Zane Lowe sprach die Sängerin nun über den Umgang mit dem Ruhm.
Frühe Trennung von Privatperson und Star
„Ich glaube, ich schaffe es wirklich gut, mich davon abzugrenzen“, sagte Rodrigo. Die Veröffentlichung von „drivers license“ sei eine riesige Sache gewesen, die viele seltsame öffentliche Reaktionen mit sich brachte. „Normale 17- und 18-Jährige müssen sich damit nicht auseinandersetzen. Das hat mir früh gezeigt, wie wichtig es ist, die Olivia, die meine Freunde und Familie kennen, von der Olivia zu trennen, über die jeder eine Meinung zu haben glaubt.“
Die 23-Jährige betonte, sie wolle sich nicht beklagen oder selbst bemitleiden. „Es ist einfach so: Ich denke, das muss man tun, wenn man diesen Beruf ausübt. Ständig auf Feedback zu achten und sich zu fragen, was andere denken, ist auf Dauer nicht durchzuhalten. Mir gelingt es ziemlich gut, diese beiden Seiten zu trennen.“
Konstante Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor
Rodrigo hob auch die Bedeutung der langjährigen Zusammenarbeit mit Produzent Dan Nigro hervor. „Es ist von unschätzbarem Wert, jemanden zu haben, dessen Geschmack man bedingungslos vertraut. Jemanden, der einen durch viele Lebensphasen begleitet hat und weiß, wie man das Beste aus einem herausholt.“ Anders als viele Künstler, die mit verschiedenen Produzenten zusammenarbeiten, setzt Rodrigo auf Kontinuität. Das Vertrauen zahlt sich aus: Die Kritiken zu ihrem Album „you seem pretty sad for a girl so in love“ sind durchweg solide.



