Schwerer Arbeitsunfall bei Donauwörth: Forstarbeiter verliert Finger in Seilwinde
Arbeitsunfall Donauwörth: Finger in Seilwinde verloren

Schwerer Arbeitsunfall an Bahnstrecke: Forstarbeiter verliert mehrere Finger in laufender Maschine

Bei einem tragischen Arbeitsunfall im Raum Donauwörth hat ein 53-jähriger Forstarbeiter mehrere Finger verloren. Der Mann war am Donnerstag, den 19. März 2026, mit Reparaturarbeiten an einer Forstseilwinde beschäftigt, als es zu dem schwerwiegenden Vorfall kam.

Fataler Fehler trotz Abschaltung der Maschine

Der erfahrene Arbeiter befand sich an einer Bahnstrecke im Landkreis Donau-Ries, wo er die Kette einer funkgesteuerten, selbstfahrenden Forstseilwinde instand setzen wollte. Nachdem er das Gerät offenbar ausgeschaltet hatte, griff er in die Mechanik – ein folgenschwerer Irrtum, wie sich herausstellen sollte.

Die Maschine verfügte über einen gefährlichen Nachlaufeffekt und war trotz der vermeintlichen Abschaltung noch in Bewegung. Die rotierenden Teile der Seilwinde trennten dem 53-Jährigen mehrere Finger komplett ab, einen weiteren Finger quetschte die Maschine schwer ein.

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Sofortige Rettungsmaßnahmen eingeleitet

Die alarmierten Kollegen des verunglückten Forstarbeiters reagierten umgehend und verständigten den Rettungsdienst. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, der den Mann in ein spezialisiertes Krankenhaus transportierte.

Die zuständigen Ermittler haben nach ersten Erkenntnissen ein Fremdverschulden ausgeschlossen. Die genauen Umstände des Unfallhergangs werden jedoch weiter intensiv untersucht, um solche Vorfälle in Zukunft besser verhindern zu können.

Sicherheitsfragen im Fokus

Der schwere Arbeitsunfall wirft erneut Fragen zur Arbeitssicherheit bei Forstarbeiten und im Umgang mit schwerem Gerät auf. Besonders der gefährliche Nachlaufeffekt von Maschinen stellt eine oft unterschätzte Gefahrenquelle dar.

Experten betonen regelmäßig, dass bei Reparaturarbeiten an technischen Geräten besondere Vorsichtsmaßnahmen erforderlich sind. Maschinen müssen nicht nur abgeschaltet, sondern auch gegen unbeabsichtigtes Wiederanlaufen gesichert werden, bevor Wartungs- oder Reparaturarbeiten beginnen.

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