FC Bayern: Nachwuchschef Weinzierl geht – Wunsch nach Trainerjob
Weinzierl verlässt FC Bayern – Trainerwunsch

Markus Weinzierl, der sportliche Leiter des FC Bayern-Campus, wird den Verein im Sommer verlassen. Der frühere Bundesliga-Trainer hegt den Wunsch, wieder im Profibereich als Coach tätig zu sein.

Einvernehmliche Trennung im Sommer

Der FC Bayern München und Markus Weinzierl haben sich darauf verständigt, den zum 30. Juni auslaufenden Vertrag des 51-jährigen Fußballlehrers nicht zu verlängern. Diese Entscheidung gaben die Münchner am Freitag bekannt. Weinzierl war im August 2024 als sportlicher Leiter an den Nachwuchscampus des Rekordmeisters gewechselt. Zur kommenden Saison wird er diese Funktion nicht mehr ausüben.

Weinzierl: „Schöne Zeit, aber ich will wieder trainieren“

„Es war eine sehr erfolgreiche und schöne Zeit, aber ich möchte wieder als Trainer im Profibereich arbeiten“, begründete Weinzierl seinen Schritt. „Für meine persönliche und berufliche Zukunft nehme ich aus den zwei Jahren FC Bayern München sehr viel mit.“ Der gebürtige Bayer blickt auf eine erfolgreiche Amtszeit zurück, in der er die Nachwuchsarbeit des Klubs maßgeblich prägte.

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Lob von Jochen Sauer für Weinzierls Wirken

Jochen Sauer, Direktor Nachwuchsentwicklung beim FCB, würdigte die Arbeit des scheidenden Nachwuchschefs: „Markus hat in seiner Zeit in unserer Akademie viele Themen vorangetrieben und hatte mit seinem Wirken einen besonderen Anteil daran, dass wir in dieser Saison so viele Debüts bei unseren Profis gefeiert haben wie nie zuvor.“ Unter Weinzierls Leitung konnten zahlreiche Talente den Sprung zu den Profis schaffen, was die hohe Qualität der Nachwuchsarbeit unterstreicht.

Michael Wiesinger übernimmt als Nachfolger

Die Nachfolge ist bereits geregelt: Michael Wiesinger wird neuer Leiter Sport und Nachwuchsentwicklung. Der frühere Nürnberger hat sein Amt bereits in dieser Woche angetreten, obwohl der 1. Mai als offizieller Starttermin vorgesehen war. Wiesinger soll die erfolgreiche Arbeit von Weinzierl fortsetzen und die Talentförderung am Campus weiter vorantreiben.

Weinzierl selbst wird sich nun auf die Suche nach einer neuen Trainertätigkeit im Profifußball begeben. Seine Erfahrung als ehemaliger Bundesliga-Coach – unter anderem beim FC Augsburg und Schalke 04 – sowie seine jüngsten Erfolge in der Nachwuchsarbeit machen ihn zu einem interessanten Kandidaten für Vereine, die einen erfahrenen Trainer suchen.

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