Geheimpakt gegen Trump: Deutschland und Kanada planen U-Boot-Deal gegen US-Zölle
Geheimpakt gegen Trump: Deutschland und Kanada planen U-Boot-Deal

Geheime Verhandlungen: Deutschland und Kanada schmieden Anti-Trump-Allianz

Im Berliner Wirtschaftsministerium laufen derzeit hochsensible Gespräche zwischen Deutschland und Kanada. Wie aus informierten Kreisen bekannt wurde, verhandeln Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (52, CDU) und die kanadische Industrieministerin Mélanie Joly (47) über einen umfassenden Wirtschaftspakt, der sich gezielt gegen die protektionistische Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump richtet.

U-Boote gegen Batteriefabrik: Die Details des Deals

Der geplante Pakt sieht einen Dreieckshandel vor, der mehrere Wirtschaftssektoren umfasst. Deutschland bietet gemeinsam mit Norwegen an, Kanada zwölf moderne U-Boote zu liefern. Im Gegenzug verpflichtet sich Kanada, deutlich mehr Flüssigerdgas (LNG) nach Deutschland zu exportieren, um die bisherige Abhängigkeit von US-amerikanischen Lieferungen zu reduzieren.

Das Herzstück der Vereinbarung bildet jedoch die Automobilindustrie. Volkswagen hat sich laut Informationen bereits verpflichtet, über seine Tochtergesellschaft PowerCo eine Fabrik für Elektrofahrzeugbatterien in St. Thomas in der kanadischen Provinz Ontario zu errichten. Weitere deutsche Autohersteller zeigen Interesse, den kanadischen Markt als Alternative zum US-Markt zu erschließen, der durch Trumps Zollpolitik zunehmend unattraktiv wird.

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Hintergrund: Die Eskalation des Handelsstreits

Die Verhandlungen finden vor dem Hintergrund einer sich zuspitzenden handelspolitischen Auseinandersetzung mit den USA statt. Nachdem der US-Supreme Court Trumps Zollmaßnahmen vom sogenannten „Liberation Day“ im April 2025 gekippt hatte, droht der US-Präsident nun mit neuen Strafzöllen. Die Europäische Union hat als Reaktion die Ratifizierung ihres Handelsabkommens mit den USA vorerst gestoppt.

Eine Studie des Münchener Ifo-Instituts unter Leitung von Professorin Lisandra Flach (46) warnt vor den wirtschaftlichen Folgen: Eine Fortsetzung der aggressiven US-Zollpolitik könnte die deutsche Wirtschaftsleistung um etwa 0,13 Prozent und die Exporte um rund 1,3 Prozent verringern.

Geheime Bundestagssitzung und kanadische Initiative

Der deutsch-kanadische Deal soll bereits am Mittwoch in einer nicht-öffentlichen Sitzung des Wirtschaftsausschusses des Bundestags behandelt werden. In der Tagesordnung wird das Thema mit dem geheimnisvollen Titel „Report AUTOINDUSTRIE – AUTOS FÜR U-BOOTE“ geführt.

Kanada hatte Deutschland und Südkorea aktiv um Produktionszusagen für die Automobilindustrie gebeten, um im Gegenzug den U-Boot-Deal zu erhalten. Wirtschaftsministerin Reiche war bereits Anfang Februar in Ottawa, um mit der kanadischen Regierung über eine beidseitige Unabhängigkeit von den USA zu verhandeln.

Die kanadische Industrieministerin Mélanie Joly, die zuvor als Außenministerin ihres Landes tätig war, bringt bedeutende diplomatische Erfahrung in die Gespräche ein. Ihr Besuch in Berlin unterstreicht die strategische Bedeutung, die beide Länder dieser neuen Wirtschaftspartnerschaft beimessen.

Strategische Neuausrichtung der deutschen Außenwirtschaft

Der geplante Pakt markiert eine bedeutende strategische Neuausrichtung der deutschen Außenwirtschaftspolitik. Angesichts der unsicheren Handelsbeziehungen zu den USA sucht Deutschland aktiv nach alternativen Partnern und Lieferketten. Kanada bietet sich dabei als idealer Partner an – sowohl politisch als auch wirtschaftlich stabil und mit ähnlichen demokratischen Werten.

Die geplante Batteriefabrik von Volkswagen in Ontario würde nicht nur deutsche Technologie nach Kanada bringen, sondern auch langfristige Arbeitsplätze schaffen und die Elektromobilität in Nordamerika vorantreiben. Gleichzeitig würde Deutschland durch die LNG-Lieferungen aus Kanada seine Energieversorgung diversifizieren und weniger anfällig für politische Schwankungen in den internationalen Beziehungen werden.

Die U-Boot-Lieferungen wiederum stärken die maritime Sicherheitsarchitektur Kanadas und festigen die deutsch-norwegisch-kanadische Zusammenarbeit im Verteidigungssektor. Dieser multilaterale Ansatz zeigt, wie komplex und vielschichtig moderne Wirtschaftsdiplomatie geworden ist.

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