Thüringer Exporte in USA rückläufig: Ministerin fordert stärkere Vernetzung der Unternehmen
Thüringer Exporte in USA rückläufig: Ministerin fordert Vernetzung

Thüringer Exporte in die USA rückläufig: Ministerin fordert stärkere Vernetzung der Unternehmen

Die Exporte Thüringer Unternehmen in die Vereinigten Staaten sind im vergangenen Jahr um rund sechs Prozent zurückgegangen. Vor diesem Hintergrund plädiert Wirtschaftsministerin Colette Boos-John (CDU) für eine intensivere Vernetzung der Betriebe, um international besser sichtbar zu sein und neue Märkte zu erschließen.

Geballte Kraft für den Markteintritt

Anlässlich des Thüringer Außenwirtschaftstags in Jena betonte die Ministerin, dass für einen erfolgreichen Markteintritt in neue Wachstumsregionen geballte Kraft notwendig sei. „Thüringen verfügt über starke Clusterstrukturen – etwa in der Optik, der Medizintechnik oder der Ernährungswirtschaft. Darauf können wir aufbauen“, erklärte Boos-John. Ziel müsse es sein, diese Netzwerke noch stärker international auszurichten und als gemeinsame Plattformen für den Export zu nutzen.

Die Ministerin verwies darauf, dass Forschungseinrichtungen, Unternehmen und die Außenwirtschaftsförderung enger zusammenarbeiten sollten. Gemeinsame Auftritte auf Messen oder die Entwicklung von Vertriebsansätzen seien entscheidend. „Export wird zunehmend zu einem Teamspiel. Thüringen muss hier stärker als vernetzter Innovations- und Industriestandort auftreten und damit seine Sichtbarkeit deutlich erhöhen“, so Boos-John.

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Unterstützung für neue Märkte und Branchen

Das Land Thüringen plant, Unternehmen verstärkt beim Eintritt in neue Wachstumsregionen zu unterstützen. Neben der Erschließung neuer Märkte sollen auch etablierte Erfolgsbranchen wie die Pharmaindustrie und die Medizintechnik weiter ausgebaut werden. Die Ministerin betonte, dass eine koordinierte Vorgehensweise essenziell sei, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Die Rückgänge bei den Exporten in die USA unterstreichen die Dringlichkeit dieser Maßnahmen. Durch eine stärkere Vernetzung und gemeinsame Aktivitäten könnten Thüringer Unternehmen ihre Präsenz auf dem globalen Markt signifikant verbessern und so den wirtschaftlichen Herausforderungen begegnen.

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