Der FC Bayern München hat in der Champions League den großen finanziellen Jackpot verpasst. Nach dem Aus im Halbfinale gegen Paris Saint-Germain (PSG) kassiert der deutsche Rekordmeister dennoch ordentlich ab. Die Gesamteinnahmen aus der laufenden Königsklassen-Saison dürften sich auf etwa 150 Millionen Euro belaufen.
UEFA-Prämien und Ticketeinnahmen
Die Zahlungen aus dem UEFA-Prämientopf betragen insgesamt 83,445 Millionen Euro. Hinzu kommen die Ticketeinnahmen aus sieben ausverkauften Heimspielen sowie rund 40 Millionen Euro aus der sogenannten Wertprämie. Diese setzt sich unter anderem aus der Klub-Koeffizienten-Wertung zusammen, in der Bayern aktuell auf Rang eins liegt. Zudem fließt ein, wie viel die Medienrechte-Inhaber eines Landes für die Übertragung der Champions-League-Rechte zahlen. Der Maximalbetrag von 40 Millionen Euro pro Klub ist möglich, und die Bayern erhalten ihn.
Verpasste Final-Prämie
Hätte der deutsche Rekordmeister die Hürde PSG im Halbfinale gemeistert, würde der Klub im Endspiel um weitere 25 Millionen Euro spielen. Diese Prämie zahlt die UEFA an den Gewinner der Champions League. Der Verlierer des Finals kassiert immerhin 18,5 Millionen Euro. Somit entgehen den Münchnern mindestens 18,5 Millionen Euro, maximal sogar 25 Millionen Euro.
Bedeutung der CL-Millionen
Bayern-CEO Jan-Christian Dreesen hatte vor dem Rückspiel gegen Paris noch einmal die Wichtigkeit der Champions-League-Millionen betont. „Wir sind nicht naiv: Es wird immer schwerer, sich vor allem gegenüber der Premier League und ihren wirtschaftlichen Möglichkeiten zu behaupten“, sagte er. Die 150 Millionen Euro an Preisgeld werden den Münchnern dabei mit Sicherheit helfen, die finanzielle Lücke zur englischen Konkurrenz zu schließen.
Trotz des verpassten Finaleinzugs bleibt die Champions League für den FC Bayern eine bedeutende Einnahmequelle. Die Gesamteinnahmen von rund 150 Millionen Euro unterstreichen die wirtschaftliche Stärke des Vereins, auch wenn der ganz große Jackpot in diesem Jahr ausblieb.



