Morning Briefing: Warum Mercedes E-Auto kaum jemand kaufen kann
Morning Briefing: Mercedes E-Auto mit Problemen

Die Spitzen von Union und SPD haben sich gestern Abend überraschend schnell auf ein größeres Reformpaket geeinigt. Nach etwa acht Stunden im Kanzleramt verkündeten sie eine Einigung, die eine Flexibilisierung des Arbeitsmarkts und eine kleine Steuerreform umfasst. Die Parteivorsitzenden der drei Regierungsparteien wollen die Details heute um 9 Uhr vorstellen.

Einigung bei Reformpaket und GKV-Rückzieher

Bereits früher am Mittwoch hatte die Bundesregierung einen Rückzieher bei einer ihrer Sparideen für die gesetzliche Krankenversicherung gemacht. Statt Pharmaunternehmen künftig einen jährlich neu berechneten Herstellerabschlag aufzuerlegen, will die Koalition den festen Rabatt beibehalten, diesen aber deutlich anheben. Mehrere Pharmaunternehmen hatten nach den Plänen von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) angekündigt, Investitionen im breiten Stil zu streichen. Fraglich ist, ob die Reaktion Berlins der Pharmabranche reicht.

Mercedes E-Auto mit Lieferproblemen

Mercedes' Hoffnungsmodell, ein Elektroauto aus deutscher Produktion, hat mit massiven Lieferproblemen zu kämpfen. Interessenten müssen mit monatelangen Wartezeiten rechnen. Grund sind Engpässe bei wichtigen Komponenten, insbesondere Batteriezellen. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte: „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Lieferketten zu stabilisieren, aber die aktuelle Situation ist angespannt.“

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Die Nachfrage nach dem Modell ist hoch, doch die Produktion kann nicht Schritt halten. Analysten warnen, dass dies dem Standort Deutschland schaden könnte, da Kunden zunehmend auf Konkurrenzprodukte ausweichen. „Wenn Mercedes nicht liefern kann, verlieren wir Marktanteile an asiatische Hersteller“, so ein Branchenexperte.

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