Eintracht bestand auf Klausel: Neue Details zu Browns Bayern-Wechsel
Neue Details zu Browns Bayern-Wechsel: Eintracht bestand auf Klausel

Der Wechsel von Nationalspieler Nathaniel Brown (23) von Eintracht Frankfurt zum FC Bayern ist endgültig unter Dach und Fach. Wie nun bekannt wurde, hatten sich Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche (45) und Bayerns Sportvorstand Max Eberl (52) bereits Mitte Juni grundsätzlich auf ein Gesamtpaket in Höhe von 55 Millionen Euro verständigt. Doch die letzten Details sorgten für intensive Verhandlungen hinter den Kulissen.

Eintracht pochte auf Sonderklausel

Insbesondere die genaue Verteilung der Ablösesumme war Gegenstand der Gespräche. Eintracht Frankfurt bestand laut Informationen aus Vereinskreisen auf einer Klausel, die den Hessen zusätzliche Einnahmen sichert. Diese Klausel sieht vor, dass der FC Bayern bei bestimmten sportlichen Erfolgen Browns eine Nachzahlung leisten muss. Die genauen Bedingungen wurden nicht veröffentlicht, aber es wird spekuliert, dass sie an Einsätze, Tore oder Titelgewinne geknüpft sind.

„Wir haben auf eine faire und leistungsorientierte Struktur geachtet, die dem Wert des Spielers und unserem Risiko gerecht wird“, erklärte Krösche. Bayern-Sportvorstand Eberl zeigte sich zufrieden: „Wir haben einen hochtalentierten Spieler verpflichtet, der sofort helfen kann. Die Einigung war konstruktiv und professionell.“

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55 Millionen: Fixum und Boni

Das Gesamtpaket von 55 Millionen Euro setzt sich aus einem Fixbetrag von 45 Millionen Euro sowie leistungsbezogenen Bonuszahlungen von bis zu 10 Millionen Euro zusammen. Damit ist Brown der teuerste Verkauf in der Geschichte von Eintracht Frankfurt. Der 23-jährige Offensivspieler unterschrieb beim Rekordmeister einen Vertrag bis 2030.

Brown war in der vergangenen Saison mit 14 Toren und 8 Vorlagen einer der Leistungsträger der Eintracht. Sein Marktwert war zuletzt auf 40 Millionen Euro gestiegen. Der Wechsel zu Bayern gilt als logischer Schritt für den Nationalspieler, der sich nun in München durchsetzen will.

Reaktionen aus Frankfurt

Eintracht-Fans zeigten sich im Netz gespalten. Während viele den Rekordtransfer als wirtschaftlichen Erfolg werten, bedauern andere den Verlust eines Publikumslieblings. „Nathaniel war ein absoluter Glücksfall für uns. Wir wünschen ihm alles Gute, aber der Abgang schmerzt“, schrieb ein Fan auf Twitter. Der Verein selbst betonte, dass die Ablöse in die Kaderplanung investiert werde. „Wir werden das Geld gezielt einsetzen, um die Mannschaft weiterzuentwickeln“, so Krösche.

Bayern plant mit Brown

Beim FC Bayern soll Brown vor allem auf den offensiven Außenbahnen eingesetzt werden. Trainer Thomas Tuchel lobte die Vielseitigkeit des Neuzugangs: „Er kann sowohl auf links als auch auf rechts spielen und hat einen ausgezeichneten Abschluss. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“ Brown selbst zeigte sich in einer ersten Stellungnahme glücklich: „Der FC Bayern ist der größte Verein in Deutschland. Ich will hier meine Karriere auf das nächste Level heben.“

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