Der FC Arsenal hat mit einem 1:0-Sieg im Halbfinal-Rückspiel gegen Atlético Madrid das Ticket für das Champions-League-Finale 2026 gelöst. Nach dem Spiel gab es jedoch große Aufregung um eine umstrittene Szene mit dem deutschen Schiedsrichter Daniel Siebert (42). Die spanischen Medien attackierten den Unparteiischen scharf.
Spanische Presse kritisiert Siebert heftig
Die spanische Zeitung „Mundo Deportivo“ schrieb: „In einem ausgeglichenen Duell hat sich Daniel Siebert ein Foul von Pubill ausgedacht, noch bevor es zu einem klaren Elfmeter für Griezmann kam, und ließ die peinlichen Zeitverzögerungen der Engländer zu.“ Auch die Zeitung „AS“ kritisierte: „Erst Saka, dann der Schiedsrichter – Schachmatt. Als Simeone aufwachte, war die Champions League schon vorbei. Sie war wie vom Erdboden verschwunden. Arsenal verschlang seine Taktik mit Hilfe und den Details, die stets auf der englischen Seite lagen.“
Experten sehen Sieberts Entscheidungen als korrekt
Die Entscheidung von Daniel Siebert wurde von Experten jedoch als richtig bewertet. Lutz Wagner, Schiedsrichter-Experte bei Amazon Prime, erklärte bereits während der Partie, dass der Pfiff korrekt war. Auch Matthias Sammer sah es ähnlich: „Das kann man alles geben.“ Siebert hatte die Partie insgesamt gut im Griff.
Arsenal vor erstem Finale seit 2006
Für Arsenal ist es die erste Finalteilnahme seit 2006, als man mit 2:1 gegen Barcelona verlor. Das Team von Mikel Arteta (44) steht zudem kurz davor, erstmals seit 22 Jahren die englische Meisterschaft zu gewinnen. Die englische Presse lobte die Leistung der Gunners. „The Times“ schrieb: „Arsenal nur noch vier Spiele von der Unsterblichkeit entfernt, nachdem Saka Artetas Biester ins Finale geführt hat.“ Die „BBC“ ergänzte: „In dieser Saison lag der Fokus so sehr auf Arsenals Bestreben, die 22-jährige Wartezeit auf einen Meistertitel zu beenden, dass ihre hervorragende Serie ohne Niederlage in Europa fast untergegangen zu sein scheint.“ Die „Sun“ titelte: „Simply the pest – Bukayo Saka sichert den Gunners den Einzug ins erste Champions-League-Finale seit 20 Jahren. Die Zweifel im Emirates-Stadion sind ausgeräumt, sie haben sich in Luft aufgelöst.“
Griezmann verpasst den großen Wurf
Während Arsenal auf zwei Titel hofft, verpasste Antoine Griezmann (35) den großen Triumph. Der Franzose gewann mit Atlético 2018 die Europa League, blieb aber in der Champions League ohne Titel. Nach der Saison verlässt er den Verein nach 497 Spielen und über 200 Toren und wechselt in die MLS. Die spanische Zeitung „Marca“ kommentierte: „Griezmann verlässt den Verein mit einer Erfolgsbilanz, die ihm nicht gerecht wird.“



