EU importiert russisches Flüssigerdgas für 7,4 Milliarden Euro trotz bevorstehendem Verbot
EU: 7,4 Mrd. Euro für russisches LNG trotz Verbot

EU-Importe russischen Flüssigerdgases belaufen sich auf 7,4 Milliarden Euro

Die Europäische Union hat im vergangenen Jahr weiterhin erhebliche Mengen an Flüssigerdgas aus Russland bezogen. Nach aktuellen Daten der EU-Statistikbehörde Eurostat beliefen sich die Importe von russischem LNG im Jahr 2025 auf einen Gesamtwert von rund 7,4 Milliarden Euro. Dies stellt einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr dar, als noch Importe im Wert von etwa 7,6 Milliarden Euro verzeichnet wurden.

Gesamtimporte und Hauptlieferanten der EU

Insgesamt importierte die EU im Jahr 2025 Flüssigerdgas im Wert von 46,0 Milliarden Euro. Der größte Lieferant waren dabei die Vereinigten Staaten, aus denen LNG im Wert von rund 24,2 Milliarden Euro eingeführt wurde. Damit stammt mehr als die Hälfte der gesamten EU-Importe aus den USA, während Russland weiterhin eine bedeutende, wenn auch rückläufige Rolle spielt.

Bevorstehendes Importverbot ab November 2027

Ab dem November 2027 wird in der Europäischen Union ein vollständiges Importverbot für Flüssigerdgas aus Russland in Kraft treten. Diese Maßnahme ist Teil der europäischen Bemühungen, die Abhängigkeit von russischen Energieimporten zu verringern und die Energieversorgung zu diversifizieren. Bis dahin fließen jedoch weiterhin Milliardenbeträge nach Moskau, was die anhaltende wirtschaftliche Verflechtung trotz politischer Spannungen unterstreicht.

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Die leichte Reduzierung der Importe im Jahr 2025 könnte bereits erste Auswirkungen der geplanten Sanktionen und der strategischen Neuausrichtung der europäischen Energiepolitik widerspiegeln. Dennoch bleibt Russland vorerst ein wichtiger Akteur auf dem europäischen LNG-Markt, bevor das definitive Verbot greift.

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