Potsdamer Ortsvorsteher feiern historische Einigung für Solar- und Windparks
Potsdamer Einigung: 75% der Energieabgaben an Ortsteile

Historischer Moment für Potsdams Energiewende

In einem als historisch bezeichneten Schritt haben Potsdams Ortsvorsteher eine wegweisende Einigung zu den geplanten Wind- und Solarparks im Norden der Stadt erzielt. Der Bauausschuss der Landeshauptstadt sendet damit ein klares Signal an den Finanzbeigeordneten Burkhard Exner von der SPD.

Finanzielle Beteiligung der Ortsteile gesichert

Kern der Vereinbarung ist die Regelung, dass 75 Prozent der Sonderabgaben, die Energieunternehmen für die Errichtung und den Betrieb der geplanten Windenergie- und Solarparks entrichten müssen, direkt an die betroffenen Ortsteile fließen sollen. Diese Einigung wurde zwischen der Bauverwaltung und den lokalen Vertretern ausgehandelt und stellt eine deutliche Korrektur der bisherigen Pläne dar.

Finanzbeigeordneter Exner hatte im Dezember im Finanzausschuss noch darauf gedrängt, diese Einnahmen zur Konsolidierung des städtischen Haushalts zu verwenden. Die Ortsvorsteher verteidigen nun jedoch entschieden diese neue Aufteilung als essenziellen Bestandteil der lokalen Wärmewende.

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Einstimmige Zustimmung und kommende Entscheidung

Der Bauausschuss sprach sich in seiner jüngsten Sitzung einstimmig für diese historische Vereinbarung aus. Damit wird den Ortsteilen eine direkte finanzielle Beteiligung an den Erträgen der erneuerbaren Energieprojekte zugesichert, was die Akzeptanz in der Bevölkerung stärken soll.

Nächste Woche steht nun die entscheidende Abstimmung im Finanzausschuss an, der seine Entscheidung zu dieser Frage bereits im Dezember vertagt hatte. Die Ortsvorsteher werben intensiv für die Einigung und betonen deren Bedeutung für eine gerechte und von der Basis getragene Energiewende in der Region.

Diese Entwicklung markiert einen wichtigen Meilenstein in Potsdams Bestrebungen, die erneuerbaren Energien auszubauen und gleichzeitig die lokalen Gemeinschaften angemessen an den wirtschaftlichen Vorteilen zu beteiligen. Die Wärmewende erhält damit eine konkrete finanzielle Dimension für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort.

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